Stimmen zum Spiel „Das war heute Abstiegskampf pur“

Enttäuschte VfB-Profis nach dem 1:1 im Heimspiel gegen Nürnberg. Foto: ZVW/Benjamin Büttner

Stuttgart.
Markus Weinzierl hatte wenige Tage vor dem Abstiegsduell gegen den 1. FC Nürnberg ein "zähes Spiel" prognostiziert - und sollte damit Recht behalten. Beim 1:1-Unentschieden im Heimspiel gegen die Franken musste der VfB "gegen eine gut organisierte Mannschaft das Spiel machen", so der VfB-Trainer auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. Dies gelang den Stuttgartern aber zu selten.

Dennoch sah ein sichtlich enttäuschter Weinzierl auch positive Seiten am Auftritt seiner Mannschaft: "Nach dem Rückstand haben wir Moral bewiesen und müssen am Ende mit dem Punkt leben." Auch der Nürnberger Trainer, Boris Schommers, bezeichnete die Schlussphase der Partie als "ein Spiel mit offenem Visier".

In den letzten Minuten gab es noch einige gute Konterchancen für die Franken, die allesamt schlecht zu Ende gespielt wurden. In diesen Situationen hätten die Gäste auch einen Sieg aus Stuttgart mitnehmen können. "Für uns fühlt sich das heute wie zwei verlorene Punkte an. Wir hätten den Auswärtssieg verdient gehabt", so Schommers. 

Weitere Stimmen zum Spiel:

VfB-Keeper Ron-Robert Zieler: „Was wir jetzt mit dem Punkt anfangen sollen, weiß keiner so richtig. Ein Heimsieg hätte uns heute sehr gut getan. Das war heute Abstiegskampf pur. Wir haben wieder zu einem ungünstigen Zeitpunkt ein Gegentor bekommen, in dieser Woche aber eine gute Reaktion gezeigt. Momentan haben wir auch Pech. Kempf köpft an die Latte und auf der anderen Seite fällt Pereira der Ball vor die Füße. Es sind zwei Punkte zu wenig. Wir werden weiter kämpfen. Die Parade kurz vor Schluss tut natürlich gut. Ein „Big Save“ im richtigen Moment.“

VfB-Abwehrspieler Marc Oliver Kempf: "Es war ein komplett anderes Spiel als vergangene Woche. Wir mussten über weite Strecken das Spiel machen und das ist schwer gegen einen gut geordneten Gegner. Dennoch haben wir am Ende den Punkt mitgenommen und das war unheimlich wichtig. Wir haben mit Augsburg und Schalke zwei direkte Konkurrenten noch vor der Brust und damit alles in der eigenen Hand."

VfB-Mittelfeldspieler Steven Zuber: "Es war gut, dass wir nach dem Rückstand noch einmal zurückgekommen sind. Man hat gesehen, dass wir mental stark sind. Am Ende war es ein ständiges Hin und Her, vor allem die beiden Torhüter waren in dieser Phase stark. Wir hatten uns heute einiges vorgenommen, aber die Nürnberger sind auch keine schlechte Mannschaft. Ich denke, dass sie für das, was sie eigentlich können, zu wenig Punkte haben. Am Ende müssen wir mit dem Remis leben."


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