Stimmen zum Spiel „Das wird die Basis für die nächsten Wochen sein“

VfB-Trainer Markus Weinzierl war mit der Einstellung seiner Mannschaft vollauf zufrieden: „Mehr Moral geht nicht.“ Foto: Büttner / ZVW

Dortmund.
Trotz der enttäuschenden 1:3-Niederlage in Dortmund blickt VfB-Trainer Markus Weinzierl einigermaßen zuversichtlich auf die weiteren Spiele: Das Zutrauen in die gefundene Spielweise sei vorhanden - „und dieses Zutrauen wächst immer mehr“. Die Mannschaft habe gut verteidigt und die Wege der Dortmunder wie gefordert „zugeblockt“, wo es gefährlich wurde.

„Mehr Moral geht nicht“

Mit der Ausbeute ist der Trainer zwar nicht zufrieden: „Ich hätte mir einen Punkt gewünscht.“ Wohl aber mit der „disziplinierten, leidenschaftlichen“ Leistung seines Teams: „Wir haben den aus meiner Sicht schwindligen Elfmeter gut weggesteckt sind zurückgekommen, haben den Ausgleich gemacht.“ Der mentalitätsmäßige Einbruch, den die Mannschaft in den vergangenen Monaten nach Rückständen öfter erlitt, blieb aus. „Mehr Moral geht nicht“, lobt Weinzierl die Einstellung seiner Elf. 

Gegen Dortmund stand wieder der schnelle Gonzalez für Gomez in der Sturmspitze des VfB. Mit seiner Laufstärke habe er wie erhofft im Umschaltspiel für Gefahr gesorgt. „Ich hätte mir natürlich das Tor in der 30. Minute gewünscht, dann wäre es hundertprozentig richtig gewesen.“ Wer gegen Hoffenheim ganz vorne spielt, lässt der Coach offen: „Wichtig ist, dass wir Alternativen haben.“

„Mit etwas Glück gehst du hier mit 1:1 runter“

Eine überzeugende Vorstellung legte erneut Weltmeister Benjamin Pavard als Chef der Dreierkette hin. Viele Fans bewegt die Frage, warum der Coach so spät in der Saison zur Dreierkette zurückkehrte. „Wir waren eigentlich schon früher auf dem Weg“, erläutert der Coach. Doch die Verletzungen hätten die Pläne durchkreuzt. Nach seiner Genesung könne sich der wiedererstarkte Franzose auf seiner Idealposition in der Mitte der Kette entfalten, seine Stärken als Organisator und seine Übersicht, mit der er ein Spiel zu lesen verstehe, einbringen.  

Auch der Ex-Dortmunder Gonzalo Castro, der den zwischenzeitlichen Ausgleich vorbereitete, sieht trotz der deutlichen Niederlage weiter einen Aufwärtstrend und spricht von einer starken Leistung des VfB. Auch seiner Ansicht nach hätte ein Punkt herausspringen können: „Mit etwas Glück gehst du hier mit 1:1 runter.“

Weitere Stimmen zum Spiel:

VfB-Innenverteidiger Marc Oliver Kempf (bei Sky): „Das war heute eine ordentliche Leistung von uns. Jeder Einzelne hat sich in die Duelle geschmissen und alles für die Punkte gegeben. Wir sind voll da und haben am Ende nochmal alles versucht. Darauf können wir aufbauen und müssen genau so weitermachen.“

BVB-Rechtsverteidiger Marius Wolf (bei Sky): „Unter dem Strich ein erzwungener, aber nicht unverdienter Sieg. Man hat gesehen, dass wir heute unbedingt gewinnen wollten. Auch nach dem Ausgleich haben wir weiter gedrückt, denn wir wissen, dass wir immer unsere Chancen bekommen.“

VfB-Torhüter Ron-Robert Zieler: „Wir können mit erhobenem Haupt nach Hause fahren, aber unter dem Strich stehen wir ohne Punkte da. Wir haben es gut gemacht und leidenschaftlich verteidigt. Es ist ein bisschen schade, dass wir das Momentum aus den letzten Spielen nicht mitnehmen konnten. Nichtsdestotrotz war die Leistung ordentlich. Der Strafstoß nach Videobeweis ist natürlich bitter - aber die Entscheidung war korrekt. Damit müssen wir leben. Wenn wir eine Leistung wie heute abrufen, dann sind wir definitiv wettbewerbsfähig und holen die nötigen Punkte für den Klassenverbleib.“

VfB-Mittelfeldspieler Gonzalo Castro: „Im Großen und Ganzen war es ein leidenschaftlicher Auftritt. Wir verteidigen sehr, sehr viel - das wird die Basis für die nächsten Wochen sein. Heute war es auch wegen dem Regen schwierig auf dem Platz. Die Klamotten haben gefühlt 20 Kilo mehr gewogen. Es hat zwischenzeitlich gehagelt und der Wind kam von überall. Schön war es nicht, gehört aber dazu. Jetzt heißt es sich warm anziehen und nicht erkälten.“

VfB-Rechtsverteidiger Andreas Beck: „Das ist natürlich eine sehr bittere Niederlage, wir haben über 80 Minuten lang sehr gut verteidigt. Die Dortmunder hatten zwar mehr Spielanteile, trotzdem haben wir sie lange Zeit gut von unserem Tor weggehalten. Der BVB hat allerdings auch eine große individuelle Klasse, wir wussten, dass sie zu Chancen kommen würden. Positiv ist, dass wir auch nach dem Rückstand zurückgekommen sind. Leider haben wir am Ende aber nichts Zählbares mitgenommen.“


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