Stürmer des VfB Stuttgart Donis muss sich gedulden - und entscheiden

VfB-Stürmer Anastasios Donis. Foto: ZVW/Danny Galm

Stuttgart.
Dass Anastasios Donis fußballerische Qualitäten mitbringt, die dem VfB Stuttgart in der zweiten Liga durchaus weiterhelfen könnten, ist unbestritten. Mit seinem Tempo und seinen Dribblings hat der junge Stürmer bereits in der ersten Liga sein Talent immer wieder aufblitzen lassen. Doch die aktuelle Situation des Griechen beim VfB ist alles andere als rosig. Donis liebäugelt mit einem Vereinswechsel. Und das nicht erst seit gestern.

Weitere Einsätze für den VfB sind eher unwahrscheinlich

Das Problem: Der Gang in Liga zwei lässt die Interessenten nicht gerade Schlange stehen. Einen Wechsel zu Spartak Moskau hat Donis bereits abgelehnt. Er befindet sich aktuell in der Warteschleife und hofft, dass in der Sommer-Transferperiode noch ein Verein anklopft und sich die Dienste des pfeilschnellen griechischen Nationalspielers sichern möchte.

Bis dahin wird der Angreifer von Trainer Tim Walter nicht in den Spieltagskader berufen: "Wir warten jetzt bis zum 2. September ab. Er ist total integriert in der Truppe, aber er muss sich halt gedulden", stellte der Stuttgarter Cheftrainer am Mittwoch vor dem kommenden Auswärtsspiel in Aue klar. Einer Suspendierung komme diese Maßnahme aber nicht gleich. "Das ist totaler Quatsch", so Walter, der jedoch auch auf eine zeitnahe Entscheidung hofft.

Interesse von Eintracht Frankurt?

Eine heiße Spur führte zuletzt zu Eintracht Frankfurt. Mehrfach war zu hören, dass die Eintracht mit Ex-VfB-Sportvorstand Fredi Bobic beim Management von Donis ihr Interesse bekundet habe. Die Adlerträger wollen nach den Abgängen von Sebastian Haller und Luka Jovic mindestens einen weiteren Stürmer verpflichten und setzen wohl darauf, dass Anastasios Donis in der Mainmetropole eine ähnlich gute Entwicklung nimmt wie der Ex-Stuttgarter Filip Kostic, der bei der Eintracht zu den absoluten Leistungsträgern zählt. Eine konkretes Angebot gab es aber wohl noch nicht.

Dass der Spieler lieber heute als morgen den VfB verlassen würde, ist hinlänglich bekannt. Beim VfB erhofft man sich zumindest einen Betrag im niedrigen zweistelligen Millionenbereich. Sollten die Frankfurter bereit sein, eine solche Summe auf den Tisch zu legen, so würden die Schwaben dem wechselwilligen Stürmer wohl keine Steine in den Weg legen. Auf den Wechselwunsch seines Spielers angesprochen, sagte Tim Walter unlängst: „Auch wenn ich oft mit Tassos spreche, liegt die Entscheidung bei ihm. Ich kann das nicht beeinflussen. Tassos macht einen sehr guten Job und gibt im Training immer Vollgas.“


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