Stuttgart Aktionäre nehmen Spitze von Porsche SE in die Mangel

Das Logo der Porsche Automobil Holding SE. Foto: Lino Mirgeler/Archivbild Foto: dpa

Stuttgart.
Gut sechs Wochen nach der Hauptversammlung bei VW steht auch der Dachgesellschaft Porsche SE wieder Diesel-Stress mit den Aktionären ins Haus. Bei der Hauptversammlung am heutigen Donnerstag in Stuttgart müssen Aufsichtsratschef Wolfgang Porsche und der Vorstandsvorsitzende Hans Dieter Pötsch den Anteilseignern Rede und Antwort stehen. Und wie schon bei Volkswagen dürfte der Dieselskandal, der auch die Holding in viele Rechtsstreitigkeiten verwickelt hat, im Zentrum des Interesses stehen. Auch an der grundsätzlichen Strategie der Porsche SE gibt es regelmäßig Kritik. In den Abstimmungen können die Aktionäre ihren Unmut allerdings nicht zum Ausdruck bringen. Nur die Eigentümerfamilien Porsche und Piëch haben in der Hauptversammlung ein Stimmrecht.

Die Porsche SE mit Sitz in Stuttgart hält mit gut 53 Prozent der Stimmrechte die Mehrheit an der Volkswagen AG. Im vergangenen Jahr hatte sie einen Gewinn von rund 3,5 Milliarden Euro verbucht. 676 Millionen Euro sollen - sofern die Hauptversammlung zustimmt - als Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet werden.

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