Stuttgart. Die Stuttgarter Bürgermeisterin für Jugend und Bildung, Isabel Fezer, weist die Vorwürfe aufs Schärfste zurück, dass Wahlhelferinnen und Wahlhelfer aus dem Jugendamt  die Wahl zum Stuttgarter Gemeinderat manipuliert hätten. Diese Vorwürfe wurden seitens Bündnis Zukunft Stuttgart 23 in einem Artikel der "Stuttgarter Zeitung" geäußert. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hätten "viele BZS-23-Wahlscheine ungültig gemacht". 

Bürgermeisterin Fezer äußert sich dazu in einer Pressemitteilung vom Freitag: "Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bei der Kommunalwahl als Wahlhelferinnen und Wahlhelfer eingesetzt waren, haben einen großartigen Job gemacht. Die böswillige Mutmaßung, dass es zu einer absichtlichen Manipulation des Wahlergebnisses gekommen sei, weise ich entschieden zurück. Der Vorwurf ist blanker Unsinn und respektlos gegenüber den ehrenamtlichen Wahlhelfern."

Der Leiter des Statistischen Amtes, Thomas Schwarz, hält die Vorwürfe ebenfalls für unhaltbar. Er wird in der Pressemitteilung zitiert: "Die 1600 städtischen Wahlhelfer bei der Auszählung der Gemeinderatswahl am Montag und Dienstag nach der Wahl haben die Kommunalwahl und damit einen wichtigen demokratischen Akt erst möglich gemacht. Ihnen sollte man danken, anstatt sie zu beschuldigen."