Stuttgart Bundespolizei hindert Russin an Einreise

Flugzeuge stehen auf dem Vorfeld des Flughafens Stuttgart. Foto: Marijan Murat/dpa Foto: dpa

Stuttgart.
Nach der Ankündigung der Europäischen Union, wegen des Coronavirus keine Einreisen von Nicht-EU-Bürgern mehr zu erlauben, ist auch in Stuttgart eine erste Reisende abgewiesen worden. Einer russischen Staatsbürgerin sei die Einreise am Flughafen verweigert worden, sagte ein Mitarbeiter der Bundespolizei am Mittwoch. Zudem landen am Airport immer mehr außerplanmäßig beauftragte Flieger von Reiseanbietern, die ihre Kunden frühzeitig aus dem Urlaub zurückholen.

Am Dienstagabend und Mittwoch kamen so bereits mehrere Urlauber zurück. Eine Flughafen-Sprecherin rechnete für Mittwoch mit fünf oder sechs Maschinen. Die Flugzeuge sollten aus Spanien, Italien und Ägypten kommen. Für einige der Flugzeuge werde das Nachtflugverbot ausgesetzt. Wie viele Maschinen in den kommenden Tagen erwartet werden, konnte die Sprecherin nicht sagen. Auch sie werde dazu von Tag zu Tag informiert.

Rückholflüge werden von der Bundesregierung in Zusammenarbeit mit Lufthansa sowie von einzelnen Reiseveranstaltern durchgeführt, die Flugunternehmen damit beauftragen. Rückholflüge der Bundesregierung würden vorerst nicht in Stuttgart landen, teilte ein Lufthansa-Sprecher mit.

Ein Sprecher des Verkehrsministeriums sagte, der Flugverkehr gehe schon allein deshalb weiter, weil neben den Fliegern mit Urlaubern auch Frachtflüge landeten. Eine komplette Sperrung stehe daher nicht im Raum.

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