Stuttgart Dieselkrise und Brexit beschäftigen Autozulieferer Mahle

Schilder an einer Straße weisen auf geplante Fahrverbote für ältere Dieselfahrzeuge hin. Foto: Christoph Schmidt/Archiv Foto: dpa

Stuttgart.
Sinkende Marktanteile beim Diesel und die weltweite Unsicherheit durch schwelende Handelskonflikte machen dem Autozulieferer Mahle zu schaffen. Schon vor Wochen kündigte das Unternehmen mit Sitz in Stuttgart an, für 2019 rechne man mit einem Umsatzrückgang. Die gesamte Bilanz legt Mahle heute in Stuttgart vor. Bereits klar ist, dass Mahle seinen im vergangenen Jahr angestoßenen Sparkurs ausweitet und auch über einen Stellenabbau nachdenkt. Die Produktionsstandorte weltweit, aber auch das Personal in einzelnen Ländern, werde überprüft.

Weltweit beschäftigt Mahle rund 79 600 Mitarbeiter - in Deutschland sind es rund 13 250. Sie sind dank einer Beschäftigungssicherung vor betriebsbedingten Kündigungen geschützt. Jedoch - der Konzern wies in der Mitteilung explizit darauf hin - gilt die Vereinbarung nur bis Ende des Jahres. Neben den Personalkosten will Mahle bei Sachkosten etwa für Reisen, Messen und im Einkauf sparen. Wie viel Geld das Programm in die Kassen spülen soll, ließ der Konzern bislang offen.

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