Stuttgart / Esslingen Rätsel um skelettierten Schädel gelöst

Petrischale unter Digitalmikroskop (Symbolbild). Foto: Gerhard Seybert - Fotolia

Stuttgart-Wangen/Esslingen. Der am Dienstag, 13. August, von einem jungen Mann gefundene skelettierte Schädel ist nun identifiziert worden. Laut der Gerichtsmedizin Tübingen ergab die DNA-Analyse, dass der Schädel einem 86 Jahre alten Mann zuzuordnen ist, der seit dem 8.April 2019 aus dem Esslinger Stadtteil Zollberg vermisst wurde. Intensive Suchmaßnahmen der Polizei Esslingen nach dem offenbar orientierungslosen Mann waren ergebnislos geblieben. Da es nach Angaben der Polizei keine Hinweise auf Gewaltanwendung oder auf einen strafrechtlich relevanten Hintergrund gibt, gehen die Ermittler davon aus, dass der Mann in eine hilflose Lage geraten und gestorben war. Weitere umfangreiche Suchmaßnahmen sind geplant, die zum Auffinden weiterer Leichenteile und möglicher Hinweise auf die genauen Todesumstände führen sollen.

Der Schädel war am 13. August in Stuttgart-Wangen gefunden worden. Ein 31-Jähriger hatte den Schädel auf einem Pfad zwischen mehreren Grundstücksparzellen entdeckt. Er alarmierte daraufhin die Polizei. Polizeibeamte fanden in der Nähe einen Unterkiefer, der offenbar zu dem Schädel gehört.

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