Stuttgart Mord an Eichhörnchen aufgeklärt

Symbolbild Foto: Pixabay/CC0 Creative Commons

Stuttgart. Rund ein halbes Jahr ist der Fall alt, nun wurde er aber aufgeklärt: Der Mord an einem Eichhörnchen. Am 13. Mai 2019 beobachten eine Frau und ihre Tochter zwei Eichhörnchen auf einem Baum. Plötzlich hörte die Frau ein Knallgeräusch, daraufhin fiel eines der Eichhörnchen tot herunter. Die Frau sah den Tatverdächtigen auf einem Balkon stehen, auf Ansprache reagierte dieser laut Polizei offenbar verbal aggressiv. Bei einer Durchsuchung der Wohnung des 77-jährigen Tatverdächtigen fanden Polizeibeamte rund 20 Luftdruckgewehre und -Pistolen und beschlagnahmten diese. Ein vom Landeskriminalamt durchgeführter Vergleich des im Körper des Eichhörnchens aufgefundenen Projektils mit den Waffen ergab nach Angaben der Polizei zweifelsfrei, dass das Eichhörnchen mit einem Luftdruckgewehr des Tatverdächtigen getötet worden war. 

Welche Strafe dem 77-Jährigen droht, konnte die Polizei auf Nachfrage nicht nennen. Ungerechtfertigte Tiertötungen sowie rohe und quälerische Misshandlung von Tieren ist nach dem Tierschutzgesetz §17 strafbar. Bei einem Verstoß droht dem Täter eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe. 

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