Stuttgart Prozess um Mord mit Samuraischwert beginnt im März

Eine Statue der Justitia steht neben Aktenbergen. Foto: Volker Hartmann/dpa/Archivbild Foto: dpa

Stuttgart.
Der Mord mit einem Samurai-Schwert auf offener Straße in Stuttgart wird ab März vor dem dortigen Landgericht verhandelt. Erster Prozesstag sei der 20. März, teilte das Gericht am Mittwoch mit. Insgesamt seien derzeit zehn Sitzungen angesetzt. Angeklagt ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft ein 30 Jahre alter Mann, der die jordanische Staatsangehörigkeit besitzt.

Ihm wird vorgeworfen, seinen früheren, 36 Jahre alten Mitbewohner im Juli 2019 im Stuttgarter Stadtviertel Fasanenhof mit einem Schwert erstochen zu haben. Das genaue Motiv für die Tat sei unbekannt, hieß es bei der Staatsanwaltschaft weiter. "In der Gesamtschau der Ermittlungsergebnisse dürfte dieses jedoch am ehesten im zwischenmenschlichen Bereich zu suchen sein".

Es sei zudem ein Sachverständiger damit beauftragt worden, ein Gutachten darüber zu erstellen, ob der mutmaßliche Täter wegen einer möglicherweise bestehenden psychischen Erkrankung in seiner Schuldfähigkeit eingeschränkt sein könnte. Der Beschuldigte befindet sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft.

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