Stuttgart.
Im Stuttgarter Max-Eyth-See ist es wegen Sauerstoffmangels zu einem Fischsterben gekommen. Mehrere Medien berichteten darüber. Seit Sonntagabend ist nach Angaben der Stadt das Technische Hilfswerk (THW) im Einsatz. Mit Hilfe einer Pumpe wird Wasser umgewälzt und mit Sauerstoff angereichert. Am Montag lag der Wert nach Angaben einer Stadtsprecherin bei rund 1,5 Milligramm je Liter Wasser. Bei Werten unter vier Milligramm je Liter besteht für Fische eine kritische Situation. Grund für den stark gesunkenen Sauerstoffgehalt des Wassers ist eine Massenvermehrung von Blaualgen. Sommerliche Algenblüten entstehen in nährstoffreichen Gewässern. Beim Abbau der Biomasse wird Sauerstoff verbraucht. Bereits im vergangenen Jahr hatte es in dem See eine ähnliche Situation gegeben.