Stuttgart Schadstoff-Messstation am Neckartor nach Brand installiert

Geräte für die Probennahme von Feinstaub und Stickoxiden auf der Luftmessstelle "Stuttgart am Neckartor". Foto: Sebastian Gollnow/Archiv Foto: dpa

Stuttgart.
Die durch einen Schwelbrand zerstörte bundesweit vielleicht bekannteste Messstation für Luftschadstoffe am Stuttgarter Neckartor ist durch eine neue Anlage ersetzt worden. Sie wurde am Mittwoch aufgestellt, wie die Landesanstalt für Umwelt mitteilte. Damit sei gewährleistet, dass die Daten weiterhin vergleichbar seien und die Messreihen nach der Unterbrechung fortgeführt werden könnten. Die Messungen sollen am Donnerstag wieder aufgenommen werden. Der Ersatz der Station kostete rund 250 000 Euro.

Unbekannte hatten am 6. April ein Feuer direkt an dem Gehäuse der Messstation gelegt. Der Staatsschutz ermittelt. Es gebe aber noch keine Hinweise auf die Täter, sagte ein Polizeisprecher. Es wird ein politischer Hintergrund vermutet. Die Messeinrichtungen wurden erst 2017 erneuert. Seit Jahren werden vor allem an dieser Station überhöhte Stickstoff- und Feinstaubwerte gemessen, die ursächlich sind für die seit Jahresstart geltenden Fahrverbote für ältere Diesel.

  • Bewertung
    4

Heute in Ihrer Tageszeitung

  • Waiblinger Kreiszeitung
  • Schorndorfer Nachrichten
  • Winnender Zeitung
  • Welzheimer Zeitung
Lust auf mehr?

Lesen Sie Ihre Zeitung immer und überall digital: Hier ePAPER-Angebote entdecken!