Supermond am Montag Fragen und Antworten zur totalen Mondfinsternis

Symbolbild. Foto: Pixabay / Temudjin

Am frühen Montagmorgen spielt sich am Himmel ein wahres Spektakel ab. Es wird nicht nur eine totale Mondfinsternis geben; der Mond wird der Erde auch noch viel größer als "Supermond" erscheinen. Wir beantworten die wichtigsten Fragen.

Wann findet die totale Mondfinsternis statt?

Am Montag, den 21. Januar wird sich der Mond verfinstern und rot leuchten. Im Rems-Murr-Kreis kann man sich an diesen Uhrzeiten orientieren:

Wie stehen die Chancen, die Mondfinsternis zu sehen?

Das Wetter könnte Astronomie-Fans das Spektakel vermasseln. "Es wird höchstwahrscheinlich stark bewölkt sein", prognostiziert Marco Puckert vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Vor allem im Süden von Baden-Württemberg sei immer wieder mit Niederschlägen zu rechnen. Natürlich seien Wolkenlücken möglich, auch größere Wolkenlücken, aber wo und wann diese genau auftauchen, ließe sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht präzise vorhersagen. "Fakt ist aber, an der Großwetterlage wird sich nichts ändern", es herrsche eben derzeit Tiefdruckwetter.

Sollten sich Wolkenlücken ergeben, sieht man den Mond, wenn man nach Westen guckt.

Wie entsteht eine Mondfinsternis?

 

Eine Mondfinsternis entsteht aus dem Zusammenspiel zwischen Sonne, Erde und Mond. Bei einer Mondfinsternis stehen alle drei Himmelskörper in einer Linie, so dass sich die Erde zwischen Mond und Sonne befindet. Das Sonnenlicht kann nicht zum Mond durchdringen, da dieser im Kernschatten der Erde liegt. Durch den Schatten verfinstert er sich.

Was ist ein Blutmond?

Der Mond wird nicht komplett "finster", wie der Name Mondfinsternis vermuten lässt. Stattdessen wird das Sonnenlicht durch die Erdatmosphäre abgelenkt und in den Kernschatten, in dem sich der Mond befindet, hineingelenkt. Vor allem langwelliges rotes Licht kommt durch, das blaue Licht wird schon vorher durch die Erdatmosphäre herausgestreut. Deshalb sieht der Mond dann blutrot aus.

Wieso spricht man vom Supermond?

Als Supermond wird ein Voll- oder Neumond bezeichnet, der sich auf seiner Umlaufbahn am erdnächsten (oder einem erdnahen) Punkt befindet. Er erscheint dann besonders groß und hell. Am größten wirkt er, wenn er direkt nach Aufgang oder kurz vor dem Untergang knapp über dem Horizont steht.

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