Tonglu Sport in der Schule

Tonglu.
Heute waren wir den ganzen Tag in der Schule, haben die chinesische Papierschnittkunst gelernt und viel Freizeit auf dem Gelände der Schule verbracht. In der Mittagspause haben wir Basketball und Federball gegen die chinesischen Schüler gespielt. Nachdem wir ein chinesisches Lied gelernt hatten, sind wir in die Sporthalle gegangen, in der ein Basketballspielfeld war. Als erstes haben die Jungs gegeneinander gespielt und das GBG hat 34:44 gegen die chinesischen Gastgeber verloren.

Man konnte an der Spielart der chinesischen Jungen erkennen, dass sie Basketball jeden Tag trainieren und einige Taktiken kennen. Unsere Jungs haben sich unserer Meinung nach gut geschlagen. Danach haben die Mädchen gespielt. Wir deutschen Mädchen hatten schnell ein Team gefunden, doch bei den chinesischen Mädchen hat es ein bisschen gedauert. Unsere Austauschpartner haben uns erzählt, dass die meisten Mädchen in China Basketball nicht mögen. Deshalb wurden sie noch von einem Jungen unterstützt. Das was fair, da wir mehr deutsche Mädchen waren als chinesische.

Beim Spielen hat man schnell gemerkt, dass sich die Spielweise unterscheidet. Wir Deutschen waren mehr auf Deckung und Körbe werfen aus und die Chinesen aufs Zuspiel. Die Spielregeln unterscheiden sich vermutlich auch, da uns z.B. der Ball aus der Hand gerissen wurde und die Chinesen generell grob gespielt haben. Abgesehen davon hat das Match Spaß gemacht und wir Mädchen haben gewonnen. Am Ende stand es 8:20 für uns!

Am nächsten Tag haben wir am Morgen Kung Fu und Tai Chi gelernt. Als erstes haben wir uns mit ein paar Runden Joggen aufgewärmt. Danach hat uns eine Trainerin bestimmte Schrittfolgen für eine Kun Fu Abwehr gezeigt. Anfangs war es etwas schwierig, aber nach ein paar Wiederholungen ging es relativ leicht und hat auch Spaß gemacht. Dann haben wir einen circa zwei Meter langen Stock bekommen, mit dem wir auch eine Kampfabfolge lernen sollten. Das war sehr schwierig und die meisten von uns haben es auch nach einiger Zeit Übung nicht verstanden. Wir haben dann mit einer Art Schwerter weitergemacht haben. Die Kampfreihenfolge wurde uns diesmal von einem Trainier beigebracht. Auch dies war nicht ganz einfach.

Nach einer kleinen Pause haben wir dann eine Einführung in Thai Chi bekommen. Das war ebenfalls sehr schwierig, vor allem deshalb, weil alle etwas ausgepowert waren. Klar war am Ende: Sowohl Kung Fu als auch Thai Chi sind definitiv schwer zu erlernen und brauchen eine ungeheure Körperspannung und Konzentration.

  • Bewertung
    4
Der ZVW Morgen-Newsletter

Gut informiert in den Tag starten. Einfach kostenlos anmelden.

Heute in Ihrer Tageszeitung

  • Waiblinger Kreiszeitung
  • Schorndorfer Nachrichten
  • Winnender Zeitung
  • Welzheimer Zeitung
Lust auf mehr?

Lesen Sie Ihre Zeitung immer und überall digital: Hier ePAPER-Angebote entdecken!