"Uns fehlt die offensive Power" VfB-Trainer Weinzierl will an Spielanlage feilen

Stuttgarts Trainer Markus Weinzierl gestikuliert während dem Spiel. Foto: Daniel Maurer/Archiv Foto: dpa

Stuttgart. Zehn Mal blieb der VfB Stuttgart in den bisherigen 16 Bundesliga-Spielen ohne Tor. "Uns fehlt die offensive Power", klagt Trainer Markus Weinzierl, der die am 2. Januar startende Wintervorbereitung nutzen will, um an der Stuttgarter Spielanlage zu feilen. Hier sieht der 43-Jährige großes Entwicklungspotenzial. 

Aber zunächst empfängt der VfB Stuttgart am Samstagnachmittag (15.30 Uhr / ZVW-Liveticker) den Tabellennachbarn FC Schalke 04 zum Krisen-Duell in der Mercedes-Benz-Arena. Ein Sieg zum Hinrundenabschluss wäre Balsam für die geschundene VfB-Seele - und zudem ein halbwegs versöhnlicher Jahresabschluss.

Weinzierl: "Da müssen wir uns definitiv steigern"

Trainer Markus Weinzierl: "Am Wochenende geht es um drei extrem wichtige Punkte. Wir können an Schalke vorbeiziehen." 17 Punkte zum Ende der Hinrunde wären zwar nicht optimal, aber immerhin eine solide Ausgangslage, um "das Ganze in der Rückrunde reparieren zu können", so Weinzierl. Im Wintertrainingslager im spanischen La Manga (4. bis 12. Januar) wartet dann viel Arbeit auf den Stuttgarter Trainer.

In den bisherigen 16 Saisonspielen blieb der VfB zehn Mal ohne Tor. Das vielleicht größte Stuttgarter Problemfeld ist also klar umrissen. "Uns fehlt die offensive Power. Im Heimspiel gegen Hertha konnten wir diese Dominanz entwickeln. Gegen Wolfsburg ist uns das nicht gelungen. Das ist ein generelles Problem der Mannschaft, dass wir mehr Dominanz brauchen, dann können wir auch gefährlich werden. Da müssen wir uns definitiv steigern", sagt Weinzierl. 

Genauso sieht es auch Innenverteidiger Timo Baumgartl. Der schimpfte nach der 0:2-Niederlage in Wolfsburg: "Ohne Tore kann man in der Bundesliga kein Spiel gewinnen. Wir müssen schleunigst daran arbeiten, dass wir offensiv Lösungen finden."

Stabilität und Konstanz

Im Winter will der Stuttgarter Cheftrainer deshalb vor allen Dingen an der Spielanlage feilen. Dort sieht Markus Weinzierl großes Entwicklungspotenzial: "Wir brauchen fitte Spieler, eine gemeinsame Vorbereitung, einen Spielstil, den wir im Trainingslager verbessern können - und wir brauchen Neuzugänge. Dann haben wir genügend Potenzial, um in der Rückrunde unsere Ziele zu erreichen." 

Dafür fordert Weinzierl von seiner Mannschaft mehr Konstanz. 2:0, 0:2, 1:0, 0:3, 2:1, 0:2: Die Auftritte der Stuttgarter gleichen seit Wochen einem Schlingerkurs. Auf einen Sieg folgte die nächste Niederlage. Auf die Hoffnung, den Schwung mitzunehmen, die nächste Ernüchterung. 

"Wir müssen diese Leistungen von den Heimspielen wie gegen Augsburg auch auswärts hinbekommen und vor allem in jedem Spiel. Es darf auch keine zwei Halbzeiten geben wie gegen Hertha", bemängelt Weinzierl. Der erste Schritt auf dem Weg hin zu mehr Kontinuität sei dabei schon gemacht: "Der erste Schritt war es, Stabilität reinzubekommen und das müssen wir jetzt konstant hinbekommen."


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