VfB-Heimspiel gegen Leverkusen „Jetzt in Aktionismus zu verfallen, macht keinen Sinn“

, aktualisiert am 11.04.2019 - 11:59 Uhr

Stuttgart. Im Heimspiel gegen Bayer Leverkusen wähnt sich der VfB Stuttgart in der Außenseiterrolle - und fühlt sich damit auch wohl: „Mit der Favoritenrolle gegen Nürnberg sind wir nicht zurecht gekommen“, sagte Trainer Markus Weinzierl am Donnerstag auf der Spieltagspressekonferenz, „Leverkusen wird offensiver agieren und dadurch werden wir mehr Umschaltmomente bekommen. Das liegt uns eher.“

Während sich Innenverteidiger Ozan Kabak nach einer Erkältung rechtzeitig wieder gesund gemeldet hat (Weinzierl: „Er ist wieder fit und wird spielen“), wird dem Stuttgarter Cheftrainer das Mittelfeldtrio um Christian Gentner (Faserriss in der Wade), Gonzalo Castro (Bündelriss im Adduktorenbereich) und Dennis Aogo (Oberschenkelzerrung) vermutlich auch gegen die Werkself fehlen.

Wie kann der VfB mehr Torgefahr entwickeln

Beim 1:1 gegen den 1. FC Nürnberg hatte einmal mehr der Vorwärtsgang der Schwaben geklemmt. Die zentrale Frage bleibt, wie die Stuttgarter mehr Torgefahr entwicklen können „Das ist unsere größte Problematik“, sagt Markus Weinzierl, der auch am Samstag (15.30 Uhr / ZVW-Liveticker) von grundlegenden Veränderungen wie einem Systemwechsel absehen wird: „Jetzt in Aktionismus zu verfallen, macht keinen Sinn.“

Die Situation im Abstiegskampf ist für den VfB weiter bedrohlich. Vor dem 29. Spieltag rangieren die Schwaben mit vier Punkten Vorsprung auf den ersten direkten Abstiegsplatz (Nürnberg) auf dem Relegationsplatz. Der FC Augsburg auf dem 15. Tabellenplatz steht vier Zähler über dem VfB. Das Erreichen der Relegationsspiele wäre dabei für Weinzierl kein Erfolg: „Der Klassenerhalt ist ein Erfolg. Und die Relegation wäre ein Weg. Den wollen wir allerdings nicht gehen.“

Weinzierl über Mislintat: "Er ist ein guter Typ"

Den potenziellen neuen Sportdirektor des VfB Stuttgart, Sven Mislintat, hat Weinzierl unabhängig von einer möglichen Verpflichtung als Fachmann gelobt. Weinzierl und Mislintat hatten 2011 gemeinsam die Fußballlehrer-Lizenz erworben. "Ich kenne ihn. Wir waren zehn Monate in einem Raum gesessen, haben sehr viel über Fußball geredet", sagte Weinzierl.

"Er hat eine gute Auffassung vom Fußball, hat eine gute Idee und ist ein guter Typ." Er wisse aber nicht, ob Mislintat Sportdirektor beim VfB werde. Laut übereinstimmenden Medienberichten stehen die abstiegsbedrohten Schwaben kurz vor einer Verpflichtung des 46-Jährigen.


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