VfB-Sieg gegen Hannover 96 Überzeugungstäter im Starkregen

Erfolgreiches Pflichtspiel-Debüt für VfB-Coach Tim Walter. Foto: ZVW/Benjamin Büttner

Stuttgart. Ein direkt verwandelter Freistoß, zwei Gelb-Rote Karten, ein kurioses Eigentor und ein phasenweise wildes Spiel im Starkregen: Das Auftaktspiel der 2. Liga zwischen den beiden Absteigern VfB Stuttgart und Hannover 96 am Freitagabend hatte einiges zu bieten. Am Ende siegten die Schwaben nicht unverdient mit 2:1 (2:1) gegen die Gäste aus Niedersachsen

„Es wurde ja im Vorfeld viel von der stärksten 2. Liga aller Zeiten gesprochen. Ich finde, das Spiel heute hat das bestätigt“, befand Hannovers Trainer Mirko Slomka, der trotz einer guten Anfangsphase seiner Elf („Wir waren in den ersten 25 Minuten sehr gut im Spiel“) am Ende seinem Kollegen Tim Walter zum Sieg gratulieren musste: „Es waren zwei sehr gute Mannschaften auf dem Feld. Der VfB hat über die 90 Minuten den Sieg verdient.“ 

„So haben wir das Spiel an uns gezogen“

Die Startprobleme des VfB gegen zunächst gut organisierte Niedersachsen brachten die runderneuerten Schwaben nicht aus dem Konzept: „Die Jungs sind überzeugt und wollen. Und das ist für mich das Entscheidende. So haben wir das Spiel an uns gezogen“, analysierte Walter seine Pflichtspiel-Premiere auf der Stuttgarter Trainerbank. Die sintflutartigen Regenfälle, die sich in der zweiten Halbzeit über dem Stadion ergossen, bremsten die Stuttgarter Überzeugungstäter nicht. Auch Tim Walter ließ sich vom Gewitter nicht beeindrucken: „Es hat halt geregnet.“

Ein Extralob gab es vom Coach für die frenetischen Zuschauer, die zunächst unter der subtropischen Hitze in der Arena schwitzen mussten und dann auch noch einem Unwetter trotzten. „Die Zuschauer waren überragend und haben uns nach vorne gepeitscht“, sagte Walter, „wir freuen uns einfach auf mehr und werden beharrlich dran bleiben.“

Auch die Spieler waren von der Kulisse beeindruckt: „Das hat sich heute nicht nach zweiter Liga angefühlt“, sagte Rechtsverteidiger Pascal Stenzel. Der neue Kapitän Marc Oliver Kempf sprach von einer „überragenden Atmosphäre.“

Abwehrspieler Kaminski droht eine Zwangspause

Einziger Wermutstropfen an dem aus VfB-Sicht erfolgreichen Abend war die Verletzung von Innenverteidiger Marcin Kaminski. Der war in der ersten Hälfte mit seinem Keeper zusammengerauscht und musste anschließend humpelnd vom Platz. „Ich habe das Gefühl, dass etwas passiert ist. Ich denke, es ist nicht so gut“, sagte der Abwehrspieler, als er mit bandagiertem rechten Knie aus dem Kabinentrakt kam. Am Samstag steht eine MRT-Untersuchung an. Es sehe allerdings „nicht positiv aus“, so Tim Walter.


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