Herr Rathgeb, betrachten Sie Ihr Spiel an diesem Samstag (14 Uhr) in der Mechatronik-Arena als Heim- oder Auswärtsspiel?
Auch wenn wir in Großaspach gegen die SG Sonnenhof spielen, sehen wir das mittlerweile als Heimspiel. Wir fühlen uns dort wohl. Und letztendlich geht es doch ohnehin nur um eines: Wir müssen die Punkte holen, egal wo und gegen wen. Ich hoffe nur, dass ich auch dabei sein kann, denn meine Frau ist hochschwanger, und der errechnete Geburtstermin ist der Samstag.
Befürchten Sie, dass Ihre Elf im Kampf gegen den Abstieg noch in Schwierigkeiten gerät?
In dieser Liga geht es dermaßen eng zu. Wir wissen, dass wir uns nie sicher fühlen dürfen. Wenn die SG gegen uns gewinnt, ist sie auf zwei Punkte an uns dran und hat sogar noch ein Spiel weniger. Aber wir sind alle lange genug dabei, um nicht in Panik zu verfallen. Unser Anspruch muss sein, in der dritten Liga zu bleiben. Und wenn wir 90 Minuten diszipliniert spielen, bekommen wir auch keine Probleme. Ich bin sicher, dass wir gegen Großaspach unsere Lehren aus dem 1:4 bei Jahn Regensburg ziehen und wir das Spiel mit 2:0 gewinnen werden.
Wie schwierig ist es, wenn plötzlich wieder ein Mann wie Erstligaspieler Sercan Sararer im VfB-II-Team auftaucht, der zum dritten Mal degradiert wurde?
Das ist überhaupt kein Problem. Alle Spieler, die bisher von den Profis zu uns kamen, haben sich ohne Probleme integriert. Zudem bringen sie auch eine überdurchschnittliche sportliche Qualität mit. -