VfB Stuttgart Matarazzo geht ins Detail: Weitere Zugänge nicht ausgeschlossen

Stuttgart.
Von der Costa del Sol in die Kältekammer Schlienzstadion: Am Sonntag sind die Profis des VfB Stuttgart aus ihrem zehntägigen Trainingslager im Süden Spaniens zurückgekehrt. Im Gepäck: Schwere Beine, volle Köpfe und viel Optimismus für die bevorstehenden Aufgaben in der 2. Liga. Am Mittwoch hat die Mannschaft von Neu-Trainer Pellegrino Matarazzo nun bei Temperaturen um den Gefrierpunkt im Robert-Schlienz-Stadion die Vorbereitungen für den Pflichtspielauftakt gegen den 1. FC Heidenheim (29. Januar/18.30 Uhr) aufgenommen.

„Wir sind auf einem guten Weg, müssen aber noch an Details arbeiten“, hatte der neue Cheftrainer der Schwaben nach dem Wintercamp in Marbella zu Protokoll gegeben. Gesagt, getan. Häufig unterbrach der 42-jährige Fußballlehrer die Spielformen, um korrigierend einzugreifen. Immer wieder im Fokus: die richtige Besetzung des Sechserraums vor der Abwehr und das Umschaltspiel. Wie gut die Stuttgarter Profis mit den Vorgaben ihres neuen Vorgesetzten schon klar kommen, wird sich am Freitag beim aus organisatorischen Gründen nicht-öffentlichen Testspiel gegen Dynamo Dresden zeigen.

Schlagen die Schwaben noch einmal auf dem Transfermarkt zu?

Während Matarazzo auf dem Trainingsplatz ins Detail geht, wird im Hintergrund von Sportvorstand Thomas Hitzlsperger und Sportdirektor Sven Mislintat weiter am Kader gefeilt. Bislang wurden die Schwaben im Wintertransferfenster, das noch bis zum 31. Januar geöffnet ist, nur einmal aktiv. Der 19-jährige Außenbahnspieler Darko Churlinov wurde vom 1. FC Köln verpflichtet. Weitere Zugänge könnte es aber noch geben. „Wir überlegen und haben noch ein paar Tage Zeit“, sagt Hitzlsperger, „es ist nicht ausgeschlossen, dass noch etwas passiert. In beide Richtungen.“

Der Sportvorstand und Vorstandsvorsitzende in Personalunion bestätigte am Dienstag bei einem Pressetermin, dass es dabei auch um die Innenverteidigung geht, in der Holger Badstuber wegen einer Adduktorenverletzung voraussichtlich bis Mitte Februar ausfällt. Auch auf der linken Abwehrseite könnte bald Handlungsbedarf bestehen, sollte nach Emiliano Insua (LA Galaxy) auch Borna Sosa den Verein verlassen. Die AS Rom soll Interesse am 22-jährigen Kroaten haben, der VfB laut der Bild-Zeitung allerdings eine hohe Schmerzgrenze (zehn bis zwölf Millionen Euro) aufgerufen haben. 

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