VfB Stuttgart Reschke muss gehen, Hitzlsperger übernimmt

, aktualisiert am 12.02.2019 - 13:43 Uhr

Stuttgart. Paukenschlag beim VfB Stuttgart: Der Aufsichtsrat hat mit sofortiger Wirkung Michael Reschke als Sportvorstand abberufen. Sein Nachfolger wird Thomas Hitzlsperger, bislang Direktor des Nachwuchsleistungszentrums und Mitglied des Präsidiums.


Um 15.30 Uhr äußert sich VfB-Präsident Wolfgang Dietrich zur Entlassung von Michael Reschke und präsentiert dessen Nachfolger Thomas Hitzlsperger. Die PK können Sie hier in unserem Liveblog verfolgen.


"Der Aufsichtsrat war nicht mehr überzeugt davon, dass in der bestehenden Konstellation die notwendigen Kurskorrekturen vorgenommen werden können", erklärte Präsident und Aufsichtsratschef Wolfgang Dietrich in einer Pressemitteilung. Bei einer Sitzung in der Nacht von Montag auf Dienstag senkte das siebenköpfige Gremium den Daumen über dem 60-jährigen Rheinländer.

Der geschasste Reschke zeigte Verständnis für die Entscheidung und räumte ein, "dass die Summe meiner Entscheidungen aktuell nicht zum gewünschten und erwarteten Ergebnis geführt hat." Reschke war vor rund 18 Monaten vom FC Bayern zum VfB Stuttgart gekommen und kam mit dem Ruf eines hervorragenden Kaderplaners und Experte für den internationalen Spielermarkt. Seine Transfers haben beim VfB Stuttgart aber nicht die erhoffte Wirkung gezeigt. Mit großen Erwartungen waren die Schwaben in die Saison gestartet und müssen nun in den verbleibenden 13 Spieltagen zumindest den direkten Abstieg vermeiden.

Die Entscheidung für Thomas Hitzlsperger begründete Präsident Dietrich wie folgt: "Mit Thomas gewinnen wir einen Fachmann, der nicht nur Sportkompetenz und die Nähe zum aktiven Profifußball mitbringt, sondern auch die notwendige Führungsqualität." 

Hitzlsperger sagte zu seiner Ernennung: "In meiner neuen Funktion als Sportvorstand werde ich nun alles daransetzen, beim VfB die Kräfte für den Klassenerhalt zu bündeln und gleichzeitig in einem starken Team die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft zu stellen." 

Nach dem desolaten 0:3 bei Fortuna Düsseldorf am Sonntag hatte es Gerüchte über eine Trennung von Trainer Markus Weinzierl gegeben. Der 44-Jährige bleibt aber vorerst im Amt. Reschke hatte ihm am Dienstag eine Jobgarantie bis zum nächsten Spiel am Samstag gegen RB Leipzig ausgesprochen.

Um 15.30 Uhr werden sich Präsident Dietrich und der neue Sportvorstand Thomas Hitzlsperger auf einer Pressekonferenz erklären.


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