VfB Stuttgart Nürnberg hofft bei Stuttgart auf ersten Sieg unter Keller

Der Nürnberger Trainer Jens Keller steht vor Spielbeginn auf dem Platz. Foto: Daniel Karmann/dpa/Archivbild Foto: dpa

Nürnberg.
Fußball-Zweitligist 1. FC Nürnberg hofft bei Aufstiegsanwärter VfB Stuttgart auf den ersten Sieg unter Trainer Jens Keller. Für den neuen Coach ist die Partie in der Geburtsstadt am Montag (20.30 Uhr) eine besondere Begegnung, denn als Spieler und Trainer verbrachte er dort einen Großteil seiner Karriere. "Der Verein hat mich in meiner Karriere am meisten geprägt", sagte Keller am Freitag. "Ich arbeite aber für den FCN und fokussiere mich nur darauf. Beim VfB hat sich inzwischen auch fast alles verändert."

Seit Mitte November ist der 49-Jährige der Trainer der Franken, bislang stehen ein Unentschieden und eine Niederlage zu Buche. Angst vor einem weiteren Absturz des Tabellen-16. hat Keller aber nicht. "Angst ist immer ein schlechter Ratgeber beim Fußball", sagte Keller. Es gebe noch viele Spiele, um die Situation zu retten.

Zuletzt hatte es nach dem 0:2 zu Hause gegen Wehen-Wiesbaden viel Frust gegeben. "Der Unmut der Fans ist absolut nachvollziehbar, weil man mit anderen Erwartungen in diese Saison gegangen ist", sagte Keller. Auch Stuttgart ist nicht in Bestform: Von den letzten sieben Liga-Spielen verlor der VfB fünf.

Vor dem Spiel in Stuttgart bereitet die Abwehr dem "Club" Sorgen: Oliver Sorg hat muskuläre Probleme, er wird wohl gegen Stuttgart fehlen. Auch Georg Margreitter wird ausfallen. Keller hofft aber darauf, dass Enrico Valentini am Montag wieder fit ist - er fehlte beim Training wegen Magen-Darm-Problemen.

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