VfB Stuttgart Pablo Maffeo fliegt endgültig aus dem Profikader

Darf künftig nicht mehr mit den Profis trainieren: Abwehrspieler Pablo Maffeo. Foto: ZVW/Danny Galm (Archiv)

Stuttgart.
Pablo Maffeo, der einstige Rekord-Transfer des VfB Stuttgart, ist endgültig aus dem Profikader der Schwaben geflogen. Am Samstag stand der junge Spanier nicht im Spieltagskader für das Heimspiel gegen Nürnberg (1:1) und am Sonntagvormittag fehlte er bei der öffentlichen Trainingseinheit. „Es ist richtig, dass er bis auf Weiteres nicht mit der Mannschaft trainiert“, bestätigte ein Vereinssprecher auf Nachfrage der Stuttgarter Nachrichten.

Im Wintertrainingslager in La Manga war Maffeo negativ aufgefallen, verpasste wie seine Teamkollegen Donis und Sosa einen Termin. Zudem fremdelt der 21-Jährige mit seiner neuen sportlichen Heimat. Auch in der Mannschaft ist der spanische U-21-Nationalspieler wegen seiner fehlenden Leistungsbereitschaft nicht gut gelitten. Maffeo stehe "komplett quer im Stall", kritisierte VfB-Präsident Dietrich. "Ich habe das ganz lange intern gehalten alles. Aber wenn ich merke, dass es nicht fruchtet, dann muss man auch offen und ehrlich seine Meinung sagen dürfen", begründete Trainer Markus Weinzierl seine öffentliche Kritik am jungen Profi

Anfang Februar gab es ein klärendes Gespräch zwischen Maffeo und den Verantwortlichen des VfB. Der Neuzugang musste zwischenzeitlich abseits der Teamkollegen an seinen Grundlagen arbeiten, sollte dann allerdings noch einmal eine neue Chance bekommen. Genutzt hat er sie offensichtlich nicht. Nach kicker-Informationen muss er bereits seit dem vergangenen Mittwoch individuell trainieren. Einen Einsatz in der zweiten Mannschaft der Stuttgarter soll er demnach strikt abgelehnt haben.

Jetzt bekommt Maffeo die Quittung für sein Verhalten und darf endgültig nicht mehr mit den Profis trainieren. Der Spanier, der bereits im Winter unbedingt weg wollte, aber keinen Abnehmer fand, soll den Verein nach der Saison verlassen. Ob ein anderer Club bereit ist wie der VfB vor einem Jahr zehn Millionen Euro Ablöse auf den Tisch zu legen, erscheint nach den letzten Monaten höchst unwahrscheinlich.


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