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VfB Stuttgart Simon Terodde: Torjäger mit Ladehemmung

Auch gegen den FC Schalke 04 ging VfB-Torjäger Simon Terodde leer aus. Foto: Pressefoto Baumann

Stuttgart.
Drei Spiele, null Tore, keine Vorlage. Das ist die bisherige Bundesliga-Bilanz von VfB-Stürmer Simon Terodde. Auch am Sonntagabend gegen den FC Schalke verpasste der Torschützenkönig der letzten beiden Zweitliga-Spielzeiten (je 25 Treffer) seinen Premieren-Treffer im Oberhaus. Ladehemmung beim VfB-Torjäger. Woran hapert es beim 29-Jährigen?

"Wenn er Chancen hat, wird er Tore schießen"

"Er hat in den letzten beiden Spielen viele Chancen gehabt. Wenn er Chancen hat, wird er Tore schießen", sagte sein Trainer Hannes Wolf am Dienstag voller Überzeugung gegenüber der Bild. "Wenn er keine Chancen hätte, würde ich mir mehr Sorgen machen."

Nein, Sorgen machen müssen sich die VfB-Fans um ihren Torjäger noch nicht. Wie das gesamte Team muss sich auch der 29-jährige Angreifer zunächst im Fußball-Oberhaus akklimatisieren. Tempo, Intensität und vor allem die Qualität der Gegenspieler sind in der Bundesliga deutlich höher als noch im Vorjahr in der zweiten Liga.

Verschossener Elfer gegen Mainz

Das bekam Simon Terodde vor allem in den beiden Auswärtsspielen zu spüren. Im Olympiastadion und in der Veltins-Arena wurde der Stürmer von seinen Gegenspielern nahezu komplett aus dem Spiel genommen – und erarbeitete sich dennoch seine Torchancen. Lediglich das Erfolgserlebnis blieb bislang aus.

Gegen Mainz hatte Terodde seinen ersten Bundesliga-Treffer gar auf dem Silbertablett vor sich liegen, nagelte den Ball aber vom Elfmeterpunkt an den Pfosten. Auch gegen Schalke verpasste Terodde nur knapp das Tor: S04-Keeper Ralf Fährmann war unter einer Flanke durchgesegelt und der VfB-Stürmer setzte den Ball aus aussichtsreicher Position neben das verwaiste Schalker Gehäuse.

Die Situation nagt am Torjäger

Kommt Zeit, kommt Tor denkt sich Trainer Hannes Wolf: "Wir müssen ihn weiter einsetzen und er sich weiter diese Szenen erarbeiten. Dann wird der Ball auch wieder reinfallen.“ Dennoch nagt die Situation am Torjäger, der am Samstag gegen den VfL Wolfsburg (15:30 Uhr / ZVW-Liveticker) endlich treffen will.

Die Schwaben wollen gegen die "Wölfe" einen Dreier. Nach nur drei Punkten aus den ersten drei Spielen ist schon der erste Druck zu spüren. Sogar das Wort "Fehlstart" macht hinter vorgehaltener Hand schon die Runde.

Will der Aufsteiger die Klasse halten, so muss er zuhause seine Punkte machen. Und auch die Tore von Simon Terodde werden beim Erreichen des Saisonziels eine nicht unwichtige Rolle spielen. 

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