VfB Stuttgart So erklärt Torhüter Fabian Bredlow seinen Blackout

, aktualisiert am 06.02.2020 - 12:27 Uhr
Der Stuttgarter Unglücksrabe: Fabian Bredlow. Foto: Pressefoto Baumann
Leverkusen.
Der VfB Stuttgart hat im DFB-Pokalspiel gegen Bayer Leverkusen lange Zeit gut mitgehalten, musste sich dann aber nach einer Slapstick-Einlage von Torhüter Fabian Bredlow knapp geschlagen geben. „Beim 0:1 komme ich raus und denke, dass ich den Ball gut fausten kann, dann spüre ich einen Kontakt am Oberschenkel, wodurch ich aus dem Gleichgewicht komme“, erklärte der 24-jährige Schlussmann der Schwaben nach der 1:2-Niederlage am Mittwochabend.

Er sei zunächst davon ausgegangen, dass Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus das kuriose Eigentor zurückpfeifen wird. „Die Schiedsrichterin hat gesagt, dass es einen Kontakt gab, aber nicht so, dass sie hätte ein Foulspiel pfeifen müssen. Es war mit Sicherheit eine unglückliche Situation“, so Bredlow weiter. Trainer Pellegrino Matarazzo sah bei der betreffenden Szene kein Foul: „Es war ein Kontakt. Der Gegner macht einen Buckel und geht mit dem Arsch rein“, sagte der VfB-Coach auf der Pressekonferenz nach dem Spiel: „Das kann man pfeifen, aber man muss es nicht. Bitter, dass wir so ein Gegentor bekommen.“ Mit dem Auftritt seines Teams war er trotz der bitteren Niederlage zufrieden: „Es spricht auch für die Moral der Mannschaft, wie sie sich nach dem 0:2 noch einmal zurückkämpft. Umso bitterer ist es, dass wir uns am Ende nicht mit dem Ausgleich belohnen. Wir haken die Partie nun ab und am Samstag sind wir wieder gefordert.“

Im Heimspiel gegen den FC Erzgebirge Aue (13 Uhr/ZVW-Liveticker) wird Unglücksrabe Bredlow seinen Platz zwischen Pfosten dann wieder räumen müssen. In der Liga ist Stammkeeper Gregor Kobel gesetzt - und die Chance, sich mit einem fehlerfreien Auftritt im Pokal für weitere Aufgaben zu empfehlen, konnte Bredlow nicht nutzen.

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