VfB Stuttgart Trotz Coronavirus: Spiel gegen Bielefeld mit Zuschauern

Das Spiel VfB gegen Arminia Bielefeld findet mit Zuschauern statt. Foto: ZVW/Benjamin Büttner

Stuttgart.
Das Spiel VfB Stuttgart gegen Arminia Bielefeld am Montagabend (9.3.) findet mit Zuschauern statt. Das teilt der VfB in einer Pressemitteilung am Montagnachmittag mit. Die Entscheidung sei nach Gesprächen zwischen dem Ministerium für Soziales und Integration, der Landeshauptstadt Stuttgart und dem VfB Stuttgart getroffen worden. Ausschlaggebend für die Entscheidung seien bei der sorgfältigen Abwägung der Güter vor allem sicherheitsrelevante Aspekte gewesen, erklärten Ministerium und Stadt. Die örtliche Polizeibehörde habe von einer so kurzfristigen Absage des Spiels abgeraten. Zudem seien viele auswärtige Fans bereits auf dem Weg nach Stuttgart.

Angesichts der Coronavirus-Infektionen appellieren Ministerium, Stadt und VfB gemeinsam dringlich an die Fans, die vom VfB veröffentlichten Präventionsmaßnahmen für den Besuch im Stadion zu beachten:

  • Wenn Sie sich krank fühlen, Kontakt mit erkrankten oder infizierten Personen hatten oder jüngst in einer vom Robert-Koch-Institut ausgewiesenen Krisenregion aufgehalten hatten, prüfen Sie bitte, ob Sie das Spiel tatsächlich besuchen wollen.
  • Beachten Sie bitte die in der Mercedes-Benz Arena aushängenden Hygieneempfehlungen zur Infektionsprävention.
  • Bei der Personenkontrolle an den Stadioneingängen ist dem Ordnungsdienst nach Aufforderung der Rücken zuzudrehen, sodass bei der Kontrolle kein direkter Face-to-Face-Kontakt entstehen kann.
  • Bitte berücksichtigen Sie, dass dieses Prozedere eine längere Kontrolldauer mit sich bringen wird.
  • Das Mitführen von Handdesinfektionsmitteln ist bis zu einer Flaschen-/Packungsgröße von 100 ml erlaubt.
  • Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass den Spielern empfohlen wurde, bis auf Weiteres auf Selfies, das Autogramme-Geben sowie das Abklatschen nach Abpfiff zu verzichten.

Außerdem hat das städtische Gesundheitsamt, u.a. wegen der Häufung von Infektionen bei Südtirol-Heimkehrern, auf der Grundlage der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts Folgendes verfügt:

  • Kein Stadionbesuch bei Aufenthalt in einem so genannten Risikogebiet innerhalb der letzten 14 Tage, wozu auch Südtirol zählt.
  • Kein Stadionbesuch nach Kontakt zu einem bestätigten Coronavirus-Infizierten

Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass Coronaviruserkrankungen meldepflichtig sind und jeder Meldung individuell nachgegangen wird.

Zu den Risikogebieten gehören (Stand 9. März, 14 Uhr):

In Italien: Südtirol (entspricht Provinz Bozen) in der Region Trentino-Südtirol, Region Emilia-Romagna, Region Lombardei und die Stadt Vo in der Provinz Padua in der Region Venetien. In China: Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan). Im Iran: Provinz Ghom, Teheran. In Südkorea: Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang). Schließlich, so das Gesundheitsamt, sollten Personen, die an akuten Atemwegserkrankungen wie zum Beispiel, Halsschmerzen, Husten, Schnupfen, leiden, generell zuhause bleiben – vor allem, um sich selbst zu schonen, aber auch, um andere vor möglichen Ansteckung zu schützen.

  • Ganz generell sollten alle Besucherinnen und Besucher im Stadion die vom Robert Koch Institut empfohlenen Schutzmaßnahmen beherzigen:
  • Drehen Sie sich am besten weg, wenn Sie husten oder niesen müssen!
  • Ein Papiertaschentuch nur 1x benutzen. Entsorgen sie es anschließend in einem Mülleimer mit Deckel.
  • Halten Sie sich beim Husten und Niesen die Armbeuge vor Mund und Nase, wenn gerade kein Taschentuch vorhanden ist.
  • Waschen Sie sich regelmäßig gründlich die Hände.
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