VfB Stuttgart VfB-Coach Walter kritisiert Schiedsrichter erneut

Stuttgarts Trainer Tim Walter vor Beginn des Spiels. Foto: Daniel Maurer/Archivbild Foto: dpa

Stuttgart.
Trainer Tim Walter vom Zweitligisten VfB Stuttgart hat in seiner Kritik an der Schiedsrichterleistung nach dem 0:0 beim FC Erzgebirge Aue nachgelegt. "Ich weiß: Fehler sind menschlich. Aber dann kann man einfach mal sagen: 'Ja, ich habe Mist gebaut.' Dann ist das ganz normal", sagte der 43-Jährige am Samstag. Sanktionen seitens des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) befürchtet er nicht. "Ich habe nur meine Meinung gesagt. Wenn ich die nicht mehr sagen darf, dann höre ich lieber auf. Ich glaube, dass es normal ist, dass man seinem Unmut auch mal freien Lauf lässt. Ich habe niemanden beleidigt."

Im Anschluss an die Partie im Erzgebirge hatte sich Walter vor allem über ein Foul an seinem Spieler Nicolas Gonzalez (32. Minute) aufgeregt, für das Schiedsrichter Felix Zwayer trotz Rücksprache mit dem Video-Assistenten keinen Elfmeter gegeben hatte. Auch den Platzverweis für Borna Sosa (67.) nach einer mutmaßlichen Schwalbe konnte er nicht nachvollziehen. "Ich glaube, dass die Auslegung der Gelben Karten relativ einseitig war. Dementsprechend muss ich auch mal ein bisschen Fingerspitzengefühl walten lassen", sagte der Coach.

Ein Gespräch mit Zwayer habe er im Anschluss an die Partie nicht mehr geführt. "Da hätte ich im Nachgang wahrscheinlich nochmal vier Gelbe Karten auf einmal gekriegt", sagte er. Vom VfB muss Walter keine Sanktionen befürchten, wie Sportdirektor Sven Mislintat sagte.

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