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VfB Stuttgart VfB reist zum Derby nach Heidenheim

VfB-Coach Hannes Wolf erwartet heftigen Gegenwind auf der Ostalb: „Ich kann ausschließen, dass es ein Spiel auf Schmusekurs wird." Foto: Galm / ZVW

Stuttgart.
Den Tabellenführer aus Stuttgart erwartet am Freitagabend (18:30 Uhr/ZVW-Liveticker) gegen den 1. FC Heidenheim auf der rauen Ostalb eine ungemütliche Aufgabe und heftiger Gegenwind. Das Hinspiel in der Mercedes-Benz Arena konnte der FCH mit 2:1 für sich entscheiden. VfB-Cheftrainer Hannes Wolf sieht den FCH sportlich auf einem Level mit seiner Mannschaft und fand am Donnerstag auf der Pressekonferenz lobende Worte für den kommenden Gegner: "Heidenheim geht einen besonderen Weg mit viel Kontinuität. Sie haben sich über viele Jahre etwas aufgebaut und sind mittlerweile ein Spitzenverein der 2. Liga geworden." Die besten Aussagen von der VfB-PK vor dem Derby gegen die Heidenheimer gibt’s hier im Video:

Im Video: VfB-Cheftrainer Hannes Wolf über die personelle Situation, die Motivation und die Spielweise gegen den 1. FC Heidenheim.

VfB-Cheftrainer Hannes Wolf über...

…die Personalsituation: „Kevin Großkreutz ist angeschlagen. In der ersten Halbzeit gegen den SV Sandhausen ist ihm ein Spieler fies auf den Fuß gefallen. Der Fuß ist jetzt ziemlich geprellt und wir müssen schauen, ob er später trainieren kann. Nur wenn er voll trainiert, fährt er auch mir nach Heidenheim. Ansonsten ist die personelle Situation sehr gut.“

…die Motivation: „Es ist ganz wichtig, dass wir uns jetzt nach drei gewonnen Spielen bewusst sind, dass wir einen Joker eingebaut haben. Den wollen wir aber gegen Heidenheim nicht ziehen. Wir wollen in dieses Spiel alles rein legen, weil nirgendwo steht, dass man nicht auch vier Spiele am Stück gewinnen kann. Diesen Geist möchten wir haben. Ich will eine Mannschaft auf dem Platz haben, die 100 Prozent verspricht und maximalen Einsatz zeigt. Nur wenn wir diesen Einsatz bringen, können wir in Heidenheim bestehen. Der FCH wird uns in viele Zweikämpfe verwickeln und uns mit Robustheit, Härte und Intensität begegnen. Nur wenn wir da voll mitgehen, haben wir eine Chance. Wir müssen ans Limit gehen.“

…den 1. FC Heidenheim: „Der FCH ist ein besonderer Verein. Ich habe auch schon mal da gespielt, vor vielen Jahren als Trainer des BVB II. Da durfte ich das Stadion und die Atmosphäre kennenlernen. Der Trainer und der Kapitän waren damals schon derselbe (lacht). Heidenheim geht einen besonderen Weg mit viel Kontinuität. Sie haben sich über viele Jahre etwas aufgebaut und sind mittlerweile ein Spitzenverein der 2. Liga geworden. Und auch wenn Heidenheim immer sagt, der „große“ VfB: Sportlich sind wir in derselben Liga, das Hinspiel haben sie gewonnen und haben natürlich Fähigkeiten, um auch uns am Freitagabend wehzutun. Der sportliche Unterschied ist nicht so groß. “

…das Spiel gegen den FCH: „Sie werden uns viele hohe Bälle reinspielen, auf die zweiten Bälle gehen und uns in Zweikämpfe verwickeln. Auf den Spielaufbau werden sie verzichten und versuchen relativ schnell nach vorne zu spielen. Diese Intensität müssen wir mitgehen und uns in den Zweikämpfen durchsetzen. Das ist ein ganz großes Thema. Wenn du denkst, dass du das nicht brauchst, dann haben wir morgen Abend einen fiesen Abend und das wollen wir nicht.“

…das Duell der beiden fairsten Teams der Liga: „Ich kann ausschließen, dass es ein Spiel auf Schmusekurs wird. Härte bedeutet aber nicht unfair zu spielen. Was wir mit Sicherheit brauchen, ist die Härte gegen uns selbst. Wir müssen bereit sein uns selbst wehzutun. Es geht nicht darum, dass du hart bist, weil du versuchst dem Gegner die Beine zu brechen. Wenn wir nicht bereit sind uns selbst wehzutun, dann funktioniert das nicht. Diese Härte erwarte ich von uns, aber ich will keine unfaire Mannschaft trainieren. Meine Mannschaft soll fair spielen, aber sich trotzdem nicht aus Zweikämpfen raus zieht.“

 

Großkreutz angeschlagen, 1500 VfB-Fans in Heidenheim

  • Der VfB Stuttgart muss am Freitag (18.30 Uhr/ZVW-Liveticker) beim 1. FC Heidenheim eventuell auf Weltmeister Kevin Großkreutz verzichten. Der Rechtsverteidiger habe eine Prellung am Fuß, sagte Trainer Hannes Wolf am Donnerstag. "Nur wenn er heute komplett trainieren kann, fährt er mit nach Heidenheim."
  • Die zuletzt angeschlagenen Benjamin Pavard und Matthias Zimmermann werden für die Partie beim Tabellenfünften wieder einsatzbereit sein. "Heidenheim ist durch kontinuierliche gute Arbeit zu einem Spitzenverein der 2. Liga geworden", sagte der Coach des Tabellenführers. Seine Mannschaft müsse daher wieder ans Limit gehen.
  • Es treffen die beiden fairsten Teams der Liga aufeinander: Der VfB kassierte in der laufenden Spielzeit nur 36 gelbe Karten, Heidenheim mit nur 30 Verwarnungen sogar noch weniger.
  • Für die Partie hat der VfB Stuttgart 1500 Tickets verkauft. Damit ist das gesamte Gästekontingent ausgeschöpft.
  • Mit einem Treffer am Freitag kann VfB-Angreifer Simon Terodde die alleinige Spitze der Torjägerliste übernehmen. Aktuell teilt er sich den 1. Platz mit dem ehemaligen Nürnberger Guido Burgstaller.
  • Die Mannschaft des VfB Stuttgart reist bereits am Donnerstagabend nach Heidenheim, um dann am Vormittag vor Ort noch einmal trainieren zu können.

(dpa/ZVW)

 

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