VfB Stuttgart Was wird aus Ascacibar, González und Donis?

Stuttgart.
Es dürften noch ein paar arbeitsintensive Stunden auf Sven Mislintat zukommen. Am kommenden Montag (2. September) schließt in Deutschland um 18 Uhr das Transferfenster - und bis dahin muss der Sportdirektor des VfB Stuttgart wohl noch ein paar Mal zum Telefon greifen und mit dem einen oder anderen Amtskollegen und Berater verhandeln.

Ein Überblick über die umworbenen Spieler des schwäbischen Zweitligisten:
 

Anastasios Donis

Der wechselwillige Grieche ist am Dienstag von Vertragsgesprächen mit dem FC Genau nach Stuttgart zurückgekehrt. Eine finale Einigung zwischen beiden Vereinen konnte noch nicht erzielt werden. Laut der Bild hatten die Italiener Donis bereits zum Medizincheck einbestellt, dann aber bemerkt, dass sie - um den Transfer finanziell stemmen zu können - noch Spieler verkaufen müssen. Der Check wurde abgesagt und Donis musste unverichteter Dinge wieder abreisen - und sitzt seitdem auf gepackten Koffern. Ob bis Montagabend 18 Uhr noch eine Lösung gefunden wird, ist unklar. Bis dahin muss der 22-Jährige individuell trainieren.

Santiago Ascacibar

90 Minuten musste der 1,68 Meter kleine Mittelfeldspieler am vergangen Freitag auf der Ersatzbank im Erzgebirgsstadion schmoren. Die Laune des Argentiniers war nach dem Spiel im Keller. Laut dem kicker gab es anschließend ein klärendes Gespräch mit Trainer Tim Walter. Ascacibar sorgt sich um seinen Platz in der argentinischen Nationalmannschaft. In Walters Spielsystem hat es der lauf- und zweikampfstarke Sechser schwer. Auf seiner Lieblingsposition vor der Viererkette spielt Atakan Karazor. Ascacibar musste zuletzt auf der offensiveren Achterposition ran - und hatte damit so seine Probleme. Aus Spanien soll Real Betis Sevilla ein konkretes Angebot abgegeben haben. Sollten die finanziellen Rahmenbedingungen passen, könnte Ascacibar noch den Absprung machen. 

Nicólas González

Am Donnerstag stand der Stürmer wegen leichter Knieprobleme nicht auf dem Trainingsplatz. Auch sein Verbleib in Stuttgart ist noch nicht endgültig gesichert. Durch den Gewinn der Goldmedaille bei den Panamerikanischen Spielen in Peru hat sich González ins Rampenlicht gespielt. Mit Inter Mailand und der PSV Eindhoven sind offenbar gleich zwei ausländische Clubs heiß auf den 22-Jährigen. Doch Trainer Tim Walter hält große Stücke auf den quirligen Angreifer. Wie auch im Fall von Santiago Ascacibar müsste ein unmoralisches Angebot auf dem Schreibtisch von Sven Mislintat landen. Nur dann würden die Stuttgarter wohl ernsthaft ins Grübeln kommen.


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