VfB Stuttgart WLAN-Panne landet vor dem Landgericht

Peinliche Panne: Die ordentliche Mitgliederversammlung des Zweitligisten im Juli musste wegen WLAN-Problemen abgebrochen werden. Foto: Pressefoto Baumann

Stuttgart.
Das juristische Nachspiel um die wegen einer WLAN-Panne abgebrochene Mitgliederversammlung des VfB Stuttgart geht in die nächste Runde: Die Schuld für den Technik-Ausfall schieben sich der Dienstleister und der Verein gegenseitig zu. Während der VfB auf Schadensersatz klagt und gegen einen Vollstreckungsbescheid Widerspruch eingelegt hat, beharrt die Firma "Votingtech" auf die Zahlung für die erbrachten Leistungen (rund 30.000 Euro). Am 5. Feburar 2020 landet der Fall nun vor dem Stuttgarter Landgericht.

Hintergrund: Das für die Mitglieder eingerichtete WLAN in der Mercedes-Benz-Arena hatte bei der ordentlichen Mitgliederversammlung im Juli 2019 nicht funktioniert. Mit ihren Handys hätten sich die rund 4500 Stimmberechtigten einloggen sollen, um unter anderem über die Zukunft von Präsident Wolfgang Dietrich abstimmen zu können. Am Tag nach der turbulenten Versammlung trat der Präsident zurück.

Ein Nachfolger für Dietrich soll am kommenden Sonntag (15.12.) bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung in der Schleyerhalle gewählt werden. Der VfB arbeitet dafür mit einem anderen Dienstleister zusammen. Zudem soll auf Antrag des Vereins über eine Satzungsänderung abgestimmt werden. Künftig sollen neben dem elektronischen auch alternative Abstimmungsverfahren möglich sein.

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