VfB zu Gast beim Aufsteiger "Düsseldorf schmeißt das Herz auf den Platz"

Stuttgart. VfB-Trainer Markus Weinzierl kann im kommenden Auswärtsspiel bei Fortuna Düsseldorf auf fast alle seine Profis zurückgreifen. Einzig Mittelfeldspieler Dennis Aogo fehlt am Sonntag (18 Uhr / ZVW-Liveticker) wegen Wadenproblemen. Wieder einsatzbereit ist nach seiner leichten Gehirnerschütterung Innenverteidiger Timo Baumgartl.

Ein vollwertiges Mannschaftsmitglied ist der zuletzt - auch öffentlich - heftig kritisierte Spanier Pablo Maffeo. Weinzierl: „Das Thema ist kein Thema mehr. Wir haben ein Gespräch geführt, und er ist wieder im Training und ein einhundert prozentiges Mitglied der Mannschaft. Jetzt entscheidet die Leistung auf dem Platz, danach werden wir aufstellen. Ohne Vorurteile.“

Im Rheinland erwartet der Stuttgarter Coach zum Abschluss des 21. Spieltages eine intensive und kampfbetonte Partie: „Düsseldorf schmeißt das Herz auf den Platz und da müssen wir dagegen halten. Sie haben viel gepunktet in den letzten Wochen.“ Die Rollen sind seiner Meinung nach klar verteilt: „Düsseldorf ist in der Außenseiterrolle. Das ist eine ganz andere Herangehensweise. Da lässt es sich leichter spielen.“ 

Die Düsseldorfer schossen in der Bundesliga gegen keinen anderen Verein so viele Tore wie gegen den VfB (69). In seinem 800. Bundesligaspiel hofft F95-Trainer Friedhelm Funkel auf weitere Treffer seiner Mannschaft, in der mit Jean Zimmer, Marcin Kaminski, Matthias Zimmermann und Kevin Stöger gleich vier Spieler mit VfB-Vergangenheit stehen.

Sollte der Aufsteiger sein Heimspiel gegen die Schwaben gewinnen, würden die Rheinländer dem VfB auf zehn Punkte enteilen - und die aktuelle Form spricht klar für die Fortunen: Aus den letzten sechs Bundesliga-Spielen holte sich die Funkel-Elf 13 Punkte (vier Siege, ein Remis, eine Niederlage), das Team von Markus Weinzierl sammelte hingegen lediglich einen Zähler ein. 

Kleiner (statistischer) Hoffnungsschimmer: Der VfB verlor keines der letzten elf Spiele gegen einen Aufsteiger (vier Siege, sieben Remis). Nach Düsseldorf wird die Mannschaft von rund 4.500 Fans begleitet.


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