Von Hasenhüttl bis Klinsmann Der VfB Stuttgart sondiert den Trainermarkt

Stuttgart. Eine Idee wird Michael Reschke schon haben für die Nachfolge von Tayfun Korkut. Kommentieren will der Manager des VfB Stuttgart seine Gedanken aber nicht - und auch nichts ausschließen. Klar ist: Wer auch immer in Stuttgart anheuert, muss schnell funktionieren.

Zeitlich hat der VfB Stuttgart durch die Länderspielpause etwas Luft bei der Suche nach einem neuen Trainer. "Das spielt uns im Moment ein bisschen in die Karten, dass wir nicht unter diesem Druck stehen, morgen oder übermorgen schon die Nachfolge zu präsentieren", sagte Sportvorstand Michael Reschke nach der Trennung von Tayfun Korkut. Sitzen muss die Personalie aber ohne jeden Zweifel. Er sei sich im Klaren, dass diese Entscheidung eine "immense Bedeutung" hat, sagte Reschke.

Wunsch nach mehr Aggressivität und Torgefahr

Die Wünsche sind bereits ausgesprochen: "Es geht sicher darum, ein bisschen erfrischender, ein bisschen aggressiver und torgefährlicher zu spielen", sagte der 61-Jährige. Der wichtigste Auftrag aber lautet: Klassenverbleib.

"Es geht aktuell um Eins: Den VfB Stuttgart wieder in sicheres Bundesligafahrwasser zu führen. Was schwer genug wird. Die nächsten beiden Gegner sind Borussia Dortmund und die TSG Hoffenheim. Das sind Mammutaufgaben", betonte Reschke. Der VfB ist mit fünf Punkten und nur einem Saisonsieg Letzter in der Fußball-Bundesliga.

Gegen Dortmund soll der neue Trainer auf der VfB-Bank sitzen

Namen wollte Reschke nicht kommentieren, sondern sagte allgemein: "Es gibt unterschiedliche Facetten bei unterschiedlichen Trainern, die aus unterschiedlichen Gründen bei uns schlüssig und sinnvoll sein können. Danach werden wir alles abklopfen". Das Training am Dienstag leitet Interimslösung Andreas Hinkel. Gegen Dortmund am 20. Oktober sollte dann aber bestenfalls schon der neue Mann an der Linie stehen.

Ausschlusskriterien oder Mindestanforderungen wollte Reschke nicht benennen, denkbar ist deswegen in der Theorie auch eine Überraschung wie einst Hannes Wolf. Dass aber beispielsweise ein Trainer aus der VfB-Jugend wie Nico Willig oder Heiko Gerber, die ebenfalls die Fußballlehrer-Lizenz besitzen, befördert wird, gilt als unwahrscheinlich.

In unserer Bildergalerie haben wir mögliche Kandidaten auf die Korkut-Nachfolge zusammengestellt. 

 

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