Vor dem Derby gegen den KSC VfB-Kapitän Marc Oliver Kempf gibt sich siegessicher

Marc Oliver Kempf hofft darauf, dass Fan-Ausschreitungen wie beim bisher letzten Aufeinandertreffen im April 2017 in Stuttgart dieses Mal ausbleiben. Foto: ZVW/Benjamin Büttner (Archiv)

Stuttgart. Der Derby-Countdown läuft: Am Sonntag geht es für den VfB Stuttgart in der heimischen Mercedes-Benz-Arena gegen den Karlsruher SC. Beide Teams stehen unter Druck, aber VfB-Kapitän Marc Oliver Kempf lässt sich nicht aus der Ruhe bringen und gibt sich auch nach vier Niederlagen aus den letzten fünf Ligaspielen siegessicher.

„Wir sind nicht am Trübsal blasen. Die Stimmung ist weiterhin gut“, sagte der 24-Jährige am Mittwoch bei einem Mediengespräch im VfB-Clubzentrum. „Wir werden am Sonntag als Sieger vom Platz gehen. Davon bin ich vollkommen überzeugt“, so Kempf. Was ihn da so sicher mache? „Unsere Mannschaft, unsere Qualität und unser Fußball.“

„Unser Spiel mit dem Ball ist reifer geworden“

Dass die Mannschaft von Trainer Tim Walter in den letzten Partien nicht überzeugen konnte, lag vor allem an der katastrophalen Chancenauswertung des Bundesliga-Absteigers. Auch hinten in der Abwehrzentrale ärgert sich Kempf „über jede vergebene Chance“ – trotzdem sieht der gebürtige Hesse spielerische Fortschritte im Vergleich zum Saisonstart: „Unser Spiel mit dem Ball ist reifer geworden, auch das Gegenpressing funktioniert besser. Deshalb finde ich, dass unsere Spiele jetzt besser sind als zu Saisonbeginn.“

Auf dem Punktekonto spiegelten sich diese Verbesserungen zuletzt aber nicht wider, weshalb das ohnehin schon brisante Baden-Württemberg-Derby noch brisanter wird. Mit 23 Punkten nach 13 Spieltagen liegt der VfB nur noch drei Zähler vor den Verfolgern aus Heidenheim und Aue. Bei einer weiteren Niederlage gegen den seit sieben Spielen sieglosen KSC droht der Fall aus der Aufstiegszone, zudem könnte die Stimmung im Umfeld kippen. 

Auch Bundestrainer Löw appelliert an die Fans: „Seid vernünftig“

Stuttgarts Spielführer wünscht sich rund um das Spiel einen ruhigen Verlauf: „Wir hoffen alle, dass es am Sonntag nur um das geht, was auf dem Platz passiert.“ Fan-Ausschreitungen wie beim bisher letzten Aufeinandertreffen im April 2017 sind nicht erwünscht. Damals stand die Partie sogar kurz vor dem Abbruch. „Das will kein Mensch sehen“, so Kempf. Auf dem Feld müsse man sich hingegen auf einen harten Kampf einstellen: „Die Karlsruher werden sich mit elf Mann in jeden Ball schmeißen. Da müssen wir vom Anfang an dagegenhalten, robust spielen und die Zweikämpfe annehmen.“

Auch Bundestrainer Joachim Löw, der eine VfB- und eine KSC-Vergangenheit als Trainer und Spieler hat, ruft vor dem Landesduell zu einem friedlichen Miteinander der Fans auf: „Ich hoffe, dass alles mit fairen Mitteln abläuft. Seid vernünftig, unterstützt eure Mannschaft, aber bleibt fair“, sagte der 59-Jährige in einer Videobotschaft. Löw erklärte zudem: „Ich weiß, dass es da unheimlich zur Sache geht auf dem Platz, dass natürlich in den Stadien in Karlsruhe oder in Stuttgart immer eine Riesenstimmung herrscht.“


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