Wahl-Check Welzheim Auf die Wahl gut vorbereitet

Am Sonntag wird in Welzheim ein Bürgermeister gewählt. Rechts ist der Umschlag für die Briefwahl. Foto: Stütz/ZVW

Von unserem Redaktionsmitglied Rainer StützWelzheim. Die Vorbereitungen zur Bürgermeisterwahl am Sonntag, 11. März, in Welzheim sind abgeschlossen. 8500 Stimmzettel liegen parat, und sechs Wahlurnen stehen zur Verfügung.

Welzheim. Die Vorbereitungen zur Bürgermeisterwahl am Sonntag, 11. März, in Welzheim sind abgeschlossen. 8500 Stimmzettel liegen parat, und sechs Wahlurnen stehen zur Verfügung.

Mit einem Ergebnis wird nach 19 Uhr gerechnet. In der Reihenfolge des Eingangs der Bewerbungen sind die fünf Bewerber aufgeführt: Thomas Bernlöhr (37), Bürgermeister; Fridi Miller (48), Familienhelferin aus Sindelfingen; Amanda Köhler Eisenmann (32), Bachelor of Arts - Public Management aus Welzheim; Thomas Hornauer (57), sozialer Netzwerkebetreiber aus Plüderhausen und Michael Uhl (36), Bildungsreferent aus Welzheim.

8455 Bürger sind wahlberechtigt, darunter Jugendliche ab 16 Jahren sowie alle Unionsbürger. Pro Wahllokal steht eine Wahlurne zur Verfügung. Hinzu kommt eine Wahlurne für die Briefwahl. Bisher wurden rund 700 Briefwahlunterlagen ausgegeben.

Insgesamt 50 Wahlhelfer sind am Sonntag im Einsatz

Die Wahllokale sind von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Insgesamt sind 50 Wahlhelfer im Einsatz. Die Wahllokale sind: Rathaus, Gemeinschaftsheim, Kindergarten Lisztstraße, Christian-Bauer-Mensa und Bürgerhaus Breitenfürst. Wer den Wahlausgang live verfolgen will, kann ins Welzheimer Rathaus kommen, wo per Beamer die aus den einzelnen Wahllokalen eingehenden Ergebnisse an die Wand projiziert werden.

Wichtig bei jeder Wahl ist für die Kandidaten und für die Stadt insgesamt eine möglichst hohe Beteiligung der Wähler. Deshalb: wählen gehen und dafür das Wahlbenachrichtigungsschreiben und den Ausweis oder Pass mitbringen.

Was tun, wenn man krank wird?

Wer kurzfristig krank wird oder sich nicht fit fühlt, ins Wahllokal zu gehen, muss seine Stimme nicht als verloren ansehen. Wer einen Vertreter ins Rathaus schickt mit einem ausgefüllten Wahlscheinantrag, den alle Wähler mit der Wahlbenachrichtigung zugesandt bekommen haben, kann die Briefwahl beantragen. Damit bekommt der Vertreter im Rathaus bis 15 Uhr die Briefwahlunterlagen. Die füllt man daheim aus. Dann müssen sie bis 18 Uhr in der Wahlurne sein. Noch ein klassischer Fall am Wahltag: Der Bürger ist bereits auf dem Weg ins Wahllokal und stellt fest, dass er den Personalausweis vergessen hat. Dann heißt es trotzdem ins Wahllokal gehen. Der Wähler kann sich auch mit einem Führerschein oder Pass ausweisen. Wenn beides nicht greifbar ist, kann der Bürger trotzdem wählen gehen, wenn ein Helfer im Wahllokal ihn persönlich kennt. Letztendlich entscheidend ist der Eintrag im Wählerverzeichnis. Wer wählen darf, ist dort vermerkt. Deshalb ist es auch nicht schlimm, wenn am Sonntag die Wahlbenachrichtigung vergessen wurde. Mit einem Ausweis ist man zur Wahl berechtigt.

Der Stimmzettel

Im Wahllokal angekommen, erhält jeder Wähler den grünen Stimmzettel. Darauf stehen die fünf Kandidaten. Jeder Wähler hat eine Stimme. Man kann also nur einen Kandidaten oder eine Kandidatin ankreuzen. Werden mehrere Bewerber angekreuzt, ist der Stimmzettel ungültig. Die aufgeführten Namen können gewählt werden, es besteht aber eine Alternative. Es gibt auf dem Stimmzettel eine leere Zeile unten. Dort können eigene Vorschläge eingetragen werden. Nicht selten werden Pfarrer, Rathaus-Mitarbeiter oder ortsbekannte Personen eingetragen. Wichtig ist, dass klar vermerkt ist, wem die Stimme gegeben werden soll, am besten mit eindeutigen Angaben.

Das Kreuzchen setzen

Der Wählerwille muss eindeutig erkennbar sein. Wer also schon ein Kreuzchen gemacht hat und es sich in der Wahlkabine anders überlegt, kann das „falsche“ Kreuz durchstreichen und ein neues setzen, oder er holt sich einfach noch einmal einen neuen Stimmzettel. Ist das Kreuz gesetzt, wird der Stimmzettel in der Mitte einmal gefaltet mit Schrift nach innen, so dass niemand sieht, wer gewählt wurde, und der Zettel in die Wahlurne geworfen. Dann heißt es abwarten. Um 18 Uhr schließen die Wahllokale. Bis das vorläufige amtliche Endergebnis feststeht, wird mindestens eine Stunde vergehen.

Wahlcafé

Die Amtszeit des amtierenden und wieder kandidierenden Bürgermeisters Thomas Bernlöhr endet am 31. Mai 2018. Falls ein Bewerber am Sonntag nicht die absolute Mehrheit der gültigen Stimmen erhält, gibt es am 25. März einen zweiten Wahlgang.

Wie zu jeder Wahl öffnet auch in diesem Jahr am Wahlsonntag, 10. März, zwischen 10 und 16 Uhr das Wahlcafé im Kindergarten Lisztstraße. Dort können die Besucher nach dem Wählen Kaffee und Kuchen genießen und auch mit nach Hause nehmen. Der Erlös wird für neues Spielmaterial für die Einrichtung verwendet.


Live am Wahlabend

Wir berichten am Sonntagabend ab 18 Uhr live aus dem Welzheimer Rathaus. Der Wahlabend kann im Live-Blog mitverfolgt werden.

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