Waiblingen-Beinstein.
Seit zwei, drei Wochen ist es in Beinstein zur vollen Stunde still geblieben. Nun kann es wieder losgehen mit dem Geläut, in dem fortan die neue Christus-Glocke den Ton angeben wird. Das 1,75 Tonnen schwere Gusswerk wurde gestern vor den Augen der Beinsteiner Bürger mit einem Kran in den Turm gehoben.

Das sieht man nicht alle Tage, wie so eine Glocke in einen Kirchturm eingesetzt wird, haben sich die Beinsteiner am Freitagmittag wohl gedacht. Und so versammeln sich kurz vor 12 Uhr hunderte Neugierige bei der Evangelische Kirche. Auf einem Anhänger, der von einem Traktor zum Gotteshaus gezogen wurde, thront die neue Glocke: 1,48 Meter im Durchmesser, 1, 14 Meter hoch, 1,75 Tonnen schwer, gebettet in Reißig und umrahmt von einem Kranz roter und weißer Tulpen, geschmückt mit gelben Rosen. Auf der einen Seite sind drei Kreuze eingeprägt, die Auferstehungssonne im Hintergrund. Zwei Sätze sind rundherum eingraviert: „Euer Herz erschreckt nicht, glaubt an Gott und glaubt an mich.“ Und am Saum: „Meine Hoffnung, meine Freude, meine Stärke, mein Licht, Christus meine Zuversicht, auf dich vertraue ich und fürcht mich nicht.“ Zeilen, die häufig im Beinsteiner Gottesdienst gesungen werden.

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