Waiblingen Brand im Reihenhaus – Feuerwehrmann verletzt

Waiblingen. Feuerwehrmann verletzt und Gebäude unbewohnbar das ist die Bilanz eines Reihenhaus-Brandes am Donnerstag.

Die Feuerwehr Waiblingen rückte gegen 14 Uhr mit einem Großaufgebot zu einem Brand in einem Reihenhaus im Schlesierweg aus.

Zum Zeitpunkt des Brandes hielt sich in dem Haus eine 90-jährige, gehbehinderte Bewohnerin mit ihrer 27-jährigen Enkelin sowie deren zwei kleineren Kindern auf. Die Vier konnten sich selbst ins Freie retten und wurden von der kurz darauf eintreffenden Polizeistreife in Sicherheit gebracht. Auch umliegende Häuser wurden von den Einsatzkräften evakuiert.

Seniorin, Enkelin und Kinder blieben unverletzt – nicht so ein Feuerwehrmann.

Während des Einsatzes im Inneren des Hauses trug einer der Feuerwehrmänner leichte Verbrennungen am Hals davon. "Wenn die Schutzkleidung nass wird kann es bei diesen Temperaturen schon einmal passieren, dass die Hitze durchdringt", sagte der stellvertretende Feuerwehrkommandant Jürgen Aldinger gegenüber unserer Zeitung. "Die Verletzungen sind aber nur oberflächlich, dem Mann geht es gut und er ist schon wieder im Einsatz".

Beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen die Flammen aus der Glastür des Hauses, wenig später dann auch aus den Fenster. O-Ton Jürgen Aldinger: "Das war schon ein massiver Vollbrand". 

Die Brandursache ist bereits geklärt: Das Feuer entzündete sich laut Polizei, als die 27-Jährige in der Küche Essen frittierte. Der Brand breitete sich rasch im gesamten Erdgeschoss aus, konnte jedoch von der Feuerwehr innerhalb weniger Minuten gelöscht werden.

Der Schaden am Haus beläuft sich auf 250 000 Euro, ein Sprecher der Polizei nannte es unserer Redaktion gegenüber "unbewohnbar".

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