Waiblingen Bericht in leichter Sprache

Barrierefrei in Worten

Waiblingen.
Katrin Altpeter ist die Sozial-Ministerin von Baden-Württemberg. Sie kümmert sich um die Politik, die für Menschen mit Behinderung wichtig ist. Katrin Altpeter hat in Waiblingen mit Leuten über die Inklusion gesprochen. Ihre besonderen Gäste sind die Bundes-Behinderten-Beauftragte Verena Bentele und der Landes-Behinderten-Beauftragte Gerd Weimer. Wie Katrin Altpeter sind Verena Bentele und Gerd Weimer Mitglied der SPD. Alle drei kennen sich bei der Inklusion sehr gut aus.

Wenige wissen, was Inklusion ist. Viele meinen, Inklusion betrifft nur Kinder und Schüler. Katrin Altpeter sagt, Menschen in jedem Alter müssen sich um Inklusion kümmern. Inklusion heißt: Menschen mit einer Behinderung dürfen wohnen und arbeiten, wo sie möchten. Sie haben gleiche Rechte wie Menschen ohne eine Behinderung. Es darf für sie keine Hindernisse geben. Das nennt man Barriere-Freiheit. Menschen mit Lern-Schwierigkeiten brauchen Erklärungen in leichter Sprache. Das sind kurze Sätze ohne schwierige Worte.

Katrin Altpeter sagt, sie will in leichter Sprache reden, damit alle sie verstehen können. Aber in der Politik gibt es viele schwierige Wörter. Sie sind schwer zu erklären. Auch für Frau Altpeter ist das schwer. Dazu gehört das Wort Bundes-Teilhabe-Gesetz. Es ist noch nicht fertig.

Verenta Bentele war schon blind, als sie geboren wurde. Sie weiß, welche Probleme Behinderte haben. Sie sagt, was das neue Gesetz will. Behinderte Menschen sollen die Hilfe bekommen, die sie brauchen, um gut leben zu können. Behinderte sollen mehr Geld sparen dürfen, damit sie sich auch etwas kaufen können, das teuer ist. Verena Bentele sagt, dass noch viel getan werden muss, bis das erreicht ist.

Gerd Weimer arbeitet in Stuttgart im Ministerium von Katrin Altpeter. Behinderte Menschen können ihm mitteilen, welche Probleme sie haben. Er ist zuständig, ihnen zu helfen. Gerd Weimer sagt, bei der Inklusion ist schon viel Gutes passiert. So gibt es neue Gesetze für die Barriere-Freiheit in Wohnungen und Häusern.

Die Politik in Deutschland muss für die Inklusion etwas tun. Es gibt die UN-Behinderten-Rechts-Konvention. Sie sagt der deutschen Regierung: Barriere-Freiheit ist ein Menschenrecht. Das ist eine Vorschrift.

Viele Menschen hören zu, was Katrin Altpeter, Verena Bentele und Gerd Weimer über das Leben von Behinderten zu sagen haben. Die Menschen sagen den Politikern, was nicht gut funktioniert. Sie kennen Gebäude, die keinen Aufzug für Rollstuhlfahrer haben. Sie sagen, es gibt Ärzte, die sich nicht um Menschen mit einer Behinderung kümmern wollen. Sie kennen junge Menschen, die in einem Pflegeheim leben, weil es woanders keinen Platz für sie gibt. Sie zeigen, dass es viele unterschiedliche Behinderungen gibt. Aber allen Menschen soll geholfen werden.

Die Politiker sagen, es braucht Zeit, bis es keine Probleme mehr gibt. Gerd Weimer sagt, Baden-Württemberg wird das beste Land für die Inklusion in Deutschland werden.

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