Waiblingen-Hegnach Giftköder für Hunde im Hartwald ausgelegt?

Symbolbild. Foto: Pixabay

Waiblingen-Hegnach.
Das war ein Schock für eine Hundebesitzerin aus Hegnach: Nach einem Spaziergang beim Hartwald zeigte ihr Labrador Vergiftungserscheinungen. Auf Facebook berichtet sie unter dem Namen „Mona Landfellow“, was am 7. Januar passiert ist:. „Sie hat kurz irgendwas gefressen, und bis ich bei ihr war, war es schon zu spät. Ungefähr eine Stunde nach Aufnahme erste neurologische Symptome, zwei Stunden später schnelle Verschlechterung.“

Etwa 30 Meter vom Grillplatz entfernt habe das Tier etwas aufgenommen. Vor einigen Monaten sei Bekannten in diesem Bereich etwas Ähnliches passiert. Die Besitzerin gab ihre Hündin in tierärztlicher Behandlung. Tatsächlich zeigten sich Veränderungen an den Leberwerten. Grundsätzlich seien Giftköder schwer nachzuweisen, sagt dazu die Polizei Aalen. Solange unklar ist, nach welcher Substanz gesucht werden muss, lassen sich Gifte kaum finden. Schwierig gestaltet sich erst recht die Suche nach Verursachern. Inzwischen gehe es dem Hund, der wieder zu Hause ist, wieder besser, sagt die Besitzerin auf Anfrage der Redaktion.

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