Waiblingen Regierungspräsident Schmalzl geht in Ruhestand

Bisheriger Regierungspräsident Johannes Schmalzl. Foto: Regierungspräsidium

Waiblingen/Stuttgart. Johannes Schmalzl, bisheriger Regierungspräsident im Regierungsbezirk Stuttgart, wird in den Ruhestand entlassen. Das verkündetete Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Dienstag. Sein Nachfolger wird Wolfgang Reimer von den Grünen, lautet es aus Jochen Haußmanns Landtagsbüro.

Nach wochenlangen Spekulationen um die Zukunft von Johannes Schmalzl von der FDP ist es nun Gewissheit: Der beliebte Regierungspräsident geht in den Ruhestand. Trotz zahlreicher Unterstützung und Sympathiebekundungen über Parteigrenzen hinweg bleibt Schmalzl nicht im Amt. Sein Nachfolger wird der Gaildorfer Wolfgang Reimer von den Grünen, bisher Amtschef im Landwirtschaftsministerium.

Die Unterstützer hatten unter anderen mit einer eigenen Facebook-Seite für den Verbleib von Schmalzl gekämpft.

Die ersten Reaktionen zur Ablösung von Schmalzl sind überwiegend kritisch. Landtagsabgeordneter Gernot Gruber (SPD) beispielsweise äußerte sich enttäuscht über die grün-schwarze Machtpolitik. Gruber hat sich nach eigenen Angaben unter der Regierungszeit von grün-rot mit der SPD-Fraktion dafür eingesetzt, dass die Regierungspäsidenten bis zur regulären Altersgrenze im Amt bleiben, wenn die Leistung stimmt und die Regierungspräsidenten loyal zur Regierung stehen. Die Regierung hatte dieses Votum zumindest in Württemberg berücksichtigt.

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