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Waiblingen Update: Autokran überrollt Motorhaube eines BMW

WaiblingenEin Autokran hat auf der Westumfahrung in Waiblingen am Donnerstagmorgen (16.2.) die Motorhaube eines BMW überrollt. Die 59-jährige Fahrerin des BMW erlitt laut Polizei zumindest leichte Verletzungen.

Video: Ein Autokran ist auf der Westumfahrung in Waiblingen am Donnerstagmorgen (16.2.) gegen einen BMW geprallt. Die 59-jährige Fahrerin des BMW hat laut Polizei zumindest leichte Verletzungen erlitten. (Video: Benjamin Beytekin)


Der Unfall hat sich am Donnerstagmorgen, kurz vor 8 Uhr ereignet. Nach ersten Ermittlungen geriet der 56-jährige Fahrer des Autokrans, der von Waiblingen-Hegnach in Richtung Fellbach unterwegs war, auf gerader Strecke aus Unachtsamkeit auf die Gegenfahrbahn. Dort stieß der Kran frontal mit dem BMW X3 der 59-Jährigen zusammen. Der Autokran überrollte die Motorhaube des Autos und kam an einer angrenzenden Böschung zum Stehen. Die BMW-Fahrerin konnte sich selbstständig aus ihrem Auto befreien. Ein Rettungsdienst versorgte die Frau und brachte sie ins Krankenhaus. Der Kranfahrer blieb unverletzt.

Westumfahrung war zwei Stunden gesperrt

Die Westumfahrung war von 8.40 Uhr bis 10.05 Uhr zwischen der Remstalstraße und der B14 in beiden Richtungen wegen der Bergungsarbeiten gesperrt. Fast hätte es einen Tieflader gebraucht, um den 36 Tonnen schweren Autokran der Firma Winkelhock vom Unfallort zu entfernen. „Wir haben etwas repariert, dann war der Kran notgedrungen noch fahrbar“, berichtet Thomas Winkelhock. Die kurze Strecke bis zum Standort des Unternehmens in Waiblingen konnte das sehr schwere Fahrzeug zurücklegen. Jetzt steht der Kran im Hof. Nun gilt es, die Schäden zu überprüfen und Versicherungsfragen zu klären.

Fahrer unverletzt, aber im Schock

Der Fahrer des Krans kam zwar unverletzt davon, erlitt jedoch einen Schock, so Thomas Winkelhock: „So ein Unfall sitzt einem ganz schön in den Knochen.“ Nun hoffen natürlich alle Beteiligten, dass es der verletzten Frau den Umständen entsprechend gut geht und sie sich schnell wieder erholt. „Das war Glück im Unglück“, so der Firmenchef.

Er geht nicht von einem technischen Defekt als Unfallursache aus. Vermutlich liegt ein Fahrfehler vor; abschließend geklärt sind die näheren Umstände noch nicht. Vor dem Kranfahrer müssen wohl Autos wegen eines Staus abrupt abgebremst haben. Offenbar steuerte der 56-jährige Kranfahrer daraufhin nach links auf die Gegenfahrbahn. Dort kam es zum Zusammenstoß mit dem BMW.


Es gibt viele Kranunternehmen, sagt Thomas Winkelhock, und europaweit passiert seiner Einschätzung nach „ziemlich viel“. Ein Winkelhock-Kran war vor zwei Jahren schon einmal in einen Unfall verwickelt, damals bei Backnang.

 

 

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