Wandertipp Den Mammutbäumen auf der Spur

 Foto: Grafik/ Böhm

Schorndorf - Die romantischen Taleinschnitte zwischen Buocher Höhe/Berglen und dem Remstal bei Schorndorf sind heute unser Ziel. Dabei treffen wir auf klares und wunderbar schmeckendes Quellwasser und bis zu 45 Meter hohe  Mammutbäume mit einem Umfang von achteinhalb Metern.

Streckenprofil: ca.elf Kilometer; Steigungen: 250 Meter.

Anfahrt: Ausgangspunkt sind die Parkplätze an der Kurt-Leppert-Halle in Remshalden-Hebsack am Ende der Wilhelm-Enßle-Straße. Anfahrt mit dem Pkw auf der B 29. Ausfahrt Geradstetten-Nord, dann auf der  K 1866  Richtung Geradstetten und Hebsack bis zur Remsstraße, dort rechts ab zum Parkplatz. Wer mit der S-Bahn kommt  (Haltepunkt Geradstetten), muss zwei Kilometer  mehr an Wegstrecke einkalkulieren (vom Haltepunkt nördlich Richtung Geradstetten-Mitte; beim früheren Rathaus rechts ab in die Wilh.-Enßle-Str. einbiegen).

Hier geht’s lang: Vom Parkplatz  geht man in nördlicher Richtung die Remsstraße entlang bis zur Geradstettener Straße. Dieser folgen  wir in Richtung Schorndorf  bis zur Weinsteige links am Ortsende. Ihr folgen wir bergauf bis zum Anfang des Ortsteils Rohrbronn, ­gehen dann wenige Meter an der L 1140 entlang bergauf bis zur rechts abzweigenden Königsteinstraße. Dieser folgen wir ca. 2,5 Kilometer, zunächst durch Streuobstwiesen, dann im Wald, bis zum Königstein (markante Kreuzung). Unterwegs, rechts nach einer ausgeprägten Rechtskurve, entdecken wir die erste Quelle, über eine Treppe erreichbar.
Der Königstein wurde 1846 zum Gedenken an die Vermählung des Kronprinzen Karl mit der Großfürstin Olga aus Russland (eine der ganz großen Wohltäterinnen in Württemberg) errichtet. Von der   Königsteinkreuzung an folgen  wir dem roten Kreuz, dem Forstbrunnensträßle (ziemlich flach) nach bis zu einer mächtigen Wellingtonie (Mammutbaum). Allein seine Höhe ist erstaunlich.
Das rote Kreuz knickt hier rechts ab und führt hinab ins Ramsbachtal. Nach wenigen Metern erblicken wir links die zweite Quelle (ebenfalls köstlich), den sogenannten Forstbrunnen, mit Spiel- und Ruheplatz und mit einem kleinen Teich. Dort können wir geruhsam vespern.
Nun folgen wir zunächst dem roten Kreuz ein Stück den Berg hinab. Nach der 2. scharfen (Rechts-)Kurve verlässt uns der AV-Weg links. Wir gehen rechts weiter, überqueren den Ramsbach (unmittelbar in der Kurve die dritte Quelle, allerdings zurzeit  recht ungepflegt) und gelangen danach auf dem Waldsträßchen ins Tal hinaus.
Nach dem Waldaustritt führt uns rechts den Berg hoch ein Asphaltsträßchen. Nach ca. 250 Metern biegen wir rechts ab und sehen  nun das  Zeichen des  Remstal-Höhenwegs. Dieses Zeichen bringt uns zum sogenannten  Ostlandkreuz,  eine mächtige Aussichtsplattform mit weitem Blick nach Schorndorf (ein Besuch in der Daimlerstadt lohnt sich auch wegen des Osterbrunnens). Von dort wandern wir auf der Höhe bleibend weiter (zunächst Zeichen Remstal-Höhenweg) bis zu einem Gehöft. Von dort senkt sich der Weg links hinab in Serpentinen bis kurz vor die K 1866. Auf dieser gehen wir  bis nach ­Hebsack und zum Parkplatz.

Der Streckenverlauf als PDF.

Kartentipp: Wanderkarte 1:35 000 SAV/Landesvermessungsamt.

Einkehren: Gasthaus Lamm in Hebsack, ­weitere Gasthäuser in Geradstetten.

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