Wandertipps Zu den Wasserspielen der Schelmenklinge

 Foto: Grafik/Klos

Sehenswert: Der Welzheimer Wald birgt viele geologische und historische Raritäten wie die Schelmenklinge, die Schillergrotte und den Limes, dessen Teilstück von Pfahlbronn zum Kloster Lorch bolzengerade durch den Wald verläuft. Die heutige Tour verläuft größtenteils auf schattigen Wegen.

Streckenlänge: zwölf Kilometer, rund 260 Meter Steigungen.

Anfahrt: Mit dem Pkw: B 29 nach Lorch. Von dort Richtung Welzheim. Auf Höhe von Brech nach Alfdorf abbiegen. Kurz nach Ortsanfang links zum Leinecksee. Kurz nach der Leineckmühle 1. Abzweig links. Dort die Parkplätze ansteuern.

Hier geht's lang: Vom Parkplatz wandern wir am Südzipfel des Sees vorbei und auf der Straße hinauf nach Pfahlbronn, durchqueren den Ort (vorbei am Abzweig Brech-Lorch) und biegen kurz vor dem Rathaus (links) auf den Limeswanderweg ab (Zeichen: stilisierter Wachtturm, zugleich HW 6). Das Wachtturmzeichen wird uns die nächsten vier Kilometer bis zur Götzenmühle begleiten. Unterwegs heißt es aufgepasst, da der Wanderweg, an dem wir die Reste zweier Wachttürme entdecken, öfters vom Limesradweg abweicht. Kurz vor der Götzenmühle überqueren wir den Götzenbach, folgen dann dem Waldsträßchen links bachaufwärts, verlassen also den Limeswanderweg, und entdecken nach ca. 700 Metern das Schild "Schelmenklinge" mit Zeichen HW 3, die wir alsbald erreichen.

Die Klinge, die durch wildromantisches Gelände steil, am Ende über Felsstufen und Treppen nach Bruck an der Landstraße emporführt, ist ein wahres Paradies für Kinder, weil der darin fließende Bach gespickt ist mit allerlei wasserbetriebenen Gerätschaften wie Windmühle, Hammerwerk, Sägewerk und mehr. Die Anlage wird von der Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins Lorch in Schuss gehalten. Der Ausstieg aus der Klinge endet kurz vor der Landstraße.

Dort angekommen, wandern wir links weiter (neben der Straße) nach Bruck. Etwa 500 Meter nach dem Flecken (hier links neben der Straße) erreichen wir einen Parkplatz, überqueren die Straße und folgen einem Feldweg (Zeichen HW 3 und blauer Punkt) mit Schild "Schillergrotte". Nach etwa 300 Metern führt der Wanderweg mit den erwähnten Zeichen rechts in den Wald hinein und steil in die nächste Klinge hinunter. Nach wenigen Höhenmetern führt ein Pfad rechts weg (Schild Schillergrotte), kurz danach kommt die 1. Grotte, dann wird der Pfad enger und ausgesetzter (Vorsicht mit Kindern), bis wir die 2. Grotte (deutlich größer) erreichen. Der Pfad führt uns dann zurück zum eigentlichen Wanderweg. Wir folgen zunächst weiterhin den erwähnten Zeichen, dann knickt der HW 3 plötzlich rechts ab. Wir bleiben auf dem blauen Punkt. Nach etwa 250 m verlässt der blaue Punkt rechts das Waldsträßchen und führt uns steil hinunter zum Mühlbach.

Von dort wandern wir bachaufwärts mit blauem Punkt fast 2 km bis nach Alfdorf (vorbei an Kläranlage). Dort angekommen, folgen wir der Ortsstraße in Richtung Welzheim, also nach Westen, kommen zum Abzweig "Leinecksee", der uns zum Parkplatz zurückbringt. Tipp: Am Ende von Alfdorf können wir die große Straßenschleife, die zum See hinunterführt, durch einen links wegführenden Wiesenweg am Beginn der Schleife abkürzen.

Die Strecke als PDF.

Kartentipp: Karte des Schwäbischen Albvereins, 1:35000, Göppingen-Schorndorf.

Einkehren nach der Tour: Golf-Hotel Haghof mit Biergarten (hinter Pfahlbronn).

  • Bewertung
    2

Heute in Ihrer Tageszeitung

  • Waiblinger Kreiszeitung
  • Schorndorfer Nachrichten
  • Winnender Zeitung
  • Welzheimer Zeitung
Lust auf mehr?

Lesen Sie Ihre Zeitung immer und überall digital: Hier ePAPER-Angebote entdecken!