Wegen fingierter Unfälle Durchsuchungen in Calw, Ludwigsburg und Bad Teinach

, aktualisiert am 13.03.2019 - 09:56 Uhr
Symbolbild. Foto: Pixabay.com; Lizenz: CC0 Public Domain

Stuttgart. Am Montag wurden in Baden-Württemberg die Räumlichkeiten dreier Männer durchsucht, die im Verdacht stehen, seit April 2017 mehrere Unfälle finigert zu haben.

Polizeibeamte haben am Montag bei drei Tatverdächtigen in Ludwigsburg, Calw und Bad Teinach drei Wohnungen und eine Werkstatt durchsucht. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag mit. Die 26, 37, und 40 Jahre alten Männer stehen im Verdacht, seit April 2017 eine Vielzahl von Unfällen fingiert und die entstandenen Schäden mit Versicherungsunternehmen abgerechnet zu haben.

150 000 Euro Versicherungsleistungen

Die beschädigten Fahrzeuge wurden wohl nach den Unfällen provisorisch instand gesetzt und erneut für bewusst geplante Unfallfahrten verwendet. Ob die mutmaßlichen Betrüger auch im Rems-Murr-Kreis tätig waren, konnte ein Polizeisprecher am Dienstagnachmittag noch nicht mitteilen, die Information würde aber nachgereicht.


Update: Wie am Mittwochmorgen bekannt wurde, haben die mutmaßlichen Täter im Rems-Murr-Kreis keine Unfälle finigert.


Die Beamten beschlagnahmten bei den Durchsuchungen Bargeld, eine illegale scharfe Schusswaffe und Munition sowie Datenträger, Unterlagen und Handys, die nun ausgewertet werden müssen. Versicherungen haben wohl aufgrund der Unfälle Leistungen von mehr als 150 000 Euro erbracht. Die Ermittlungen dauern an.

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