Weinstadt.
Die viele Arbeit des Nabu Weinstadt in den letzten Tagen hat sich gelohnt: einer der beiden Störche hat am Donnerstagvormittag die Nisthilfe am Ende der Strümpfelbacher Straße bezogen.

Hans Ruff vom Nabu Weinstadt, der in den letzten Wochen einen Großteil seiner Freizeit für die Störche geopfert hat, freut sich sehr. „Das zeigt auf jeden Fall, dass es kein Fehler war, das Nest aufzustellen.“ Die Tiere seien sehr scheu und fühlten sich vermutlich in der Höhe sicherer. Der Mast, auf dem am Mittwoch das Nest angebracht wurde, ragt etwa zehn Meter in die Luft.

Nun will Ruff dafür sorgen, dass der „Storchen-Tourismus“ reguliert wird. Er freue sich zwar darüber, dass das Projekt so positiv angenommen wurde, dennoch müssten klare Regeln für die Besucher gelten. Mit dem Ordnungsamt will er nun die Möglichkeit besprechen, den angrenzenden Weg für nicht-landwirtschaftliche Fahrzeuge zu sperren. Wer die Störche bewundern will, soll sein Auto lieber anderswo abstellen und zu Fuß zur Wiese kommen. Unter anderem bestehe die Gefahr, dass Autos im matschigen Weg stecken bleiben könnten und den Weg für landwirtschaftliche Fahrzeuge versperrten.