Weltkatzentag Darum übernehmen Katzen bald die Weltherrschaft

Symbolbild. Foto: ZVW/Alexandra Palmizi

Katzen werden die Weltherrschaft übernehmen – wenn sie das nicht längst schon haben. Glauben Sie nicht? Können wir aber belegen! 

Verschwörungstheoretiker wissen schon lange von der (kommenden) Herrschaft unserer pelzigen Kameraden mit den vielen Leben. Am Weltkatzentag haben wir unseren redaktionseigenen Aluhut mal wieder aus dem Requisitenschrank gekramt, um Sie mit ein paar ... nennen wir es mal "Beweisen" zu konfrontieren.

Beweisstück 1: Schauen Sie sich doch mal die Welt etwas genauer an

Zugegeben, mit einem Globus funktioniert das nicht so gut, und astrein ist die Lininenführung auch nicht, aber wer wird denn gleich eine Verschwörungstheorie verwerfen, nur weil ihm Zweifel kommen? 

Beweisstück 2: In manchen Ecken der Welt herrschen Katzen bereits offiziell

Zwanzig Jahre lang, so heißt es, war die Katze Stubbs Bürgermeister von Talkeetna, Alaska. Nach einem harten Tag im Büro soll Stubs jeden Abend in der gleichen Bar gesessen haben, wo er mit Katzenminze versetztes Wasser aus einem Wein- oder Margerita-Glas schlürfte.

Gut, Stubbs war streng genommen nicht wirklich Bürgermeister, weil es in Talkeetna eigentlich gar keinen Bürgermeister gibt. Eine Wahl hat auch nie statttgefunden - aber die Einheimischen liebten ihren "Mayor", und der Tourismus boomte, solange Stubbs im Amt war.

Beweisstück 3: Google weiß es, und Google weiß alles

Fragt man Google, was Katzen wollen, ist schnell bewiesen: Sie wollen uns alle töten. Zumindest aber ihre Besitzer. Und warum? Na wegen der Weltherrschaft natürlich.

Beweisstück 4: Katzen sind verdammt schlau

Haben Sie schon einmal versucht, einen Universitätsabschluss zu machen? Das ist ein schwierige, langwierige Angelegenheit. Also für uns Menschen. Kater Colby Nolan schaffte seinen Master of Business Administration an der Trinity Southern University in Texas im Pfotenumdrehen. Kaum erwähnenswert, dass seine Abschlussnote über dem Durchschnitt lag.
 

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Auch hier müssen wir leider noch ein paar Fakten ins Feld führen. Colby Nolan ist nämlich nicht irgendein Kater, sondern das Haustier des damals stellvertretenden Generalstaatsanwalts von Pennsylvania. Ganze 299 Dollar musste dieser bei der angeblichen Online-Unversität für den Abschluss hinblättern. Als man dort nach den Qualifikationen von Herrn Colby Nolan fragte, gab sein Besitzer Erfahrungen im Babysitten und Einzelhandelsmanagement an. 

Kurse musste sein Kater nicht besuchen, angeboten wurden sowieso keine. Wenig später verklagte der Staat den dubiosen Laden.

Beweisstück 5: Katzen kontrollieren unsere Gedanken

Toxoplasmose – schon mal gehört? Der Erreger Toxoplasma gondii ist der am weitesten verbreitete Parasit der Welt, und sucht sich vor allem Katzen als Wirt. Nur: So leicht kommt man in eine, wie wir gerade festegestellt haben, schlaues und mächtiges Tier wie die Katze nicht hinein. Der Parasit befällt daher häufig Mäuse, deren biochemischen Haushalt er derart durcheinander bringt, dass sie jede Angst vor Katzen verlieren. Der verwirrte Nager spaziert förmlich in den Schlund der Katze, und der Parasit lacht sich ins Fäustchen, sofern er eines hat.
 

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So weit, so harmlos. Evolutionsbiologe Jaroslav Flegr kam jedoch kürzlich mit der These um die Ecke, dass etwa jeder dritte Mensch von Toxoplasmose befallen ist, und der Parasit auch unser Wesen verändern könnte - hin zu mehr Risikobereitschaft. Und wenn es uns dann ergeht wie den Mäusen ...

Noch Fragen?


Verbraucherhinweis Verschwörerhinweis

Wir hoffen, das ist ohnehin klar geworden, aber man weiß ja nie: Beim folgenden Beitrag handelt es sich um Satire, er ist lediglich zur Unterhaltung gedacht und eignet sich nicht dazu, das Weltgeschehen auch nur einen Deut besser zu verstehen. Und jetzt wünschen wir allen einen wunderschönen Weltkatzentag!

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