Welzheim Auch nach Sturmtief Sabine: Lebensgefahr in den Wäldern

Welzheim.
Der Leiter des staatlichen Forstbezirks mit Sitz in Welzheim, Martin Röhrs, machte bei seinem Spaziergang eine Joggerin, die mit Kopfhörern unterwegs war, darauf aufmerksam, dass im Tannwald und allen anderen Wäldern derzeit höchste Alarmstufe geboten ist: „Es besteht Lebensgefahr. Der Sturm ist noch nicht vorbei. Selbst kleine Böen können die angeschobenen Bäume nun entwurzeln und zum Fallen bringen. Selbst wir müssen immer wieder unsere Arbeit unterbrechen. Es ist zu gefährlich.“

Die Sturmsaison gehe mindestens noch bis Ende März. „Wir können derzeit auch nur an den Eingängen in den Staatswald arbeiten, um uns langsam einen Überblick zu verschaffen, wie groß die Schäden sind. Aber in den privaten Wäldern wird es sicher noch länger dauern, daher ist in den nächsten Tagen und Wochen oberste Vorsicht im Wald geboten. Am besten ist es, den Wald vorerst zu meiden und seine Spaziergänge oder seinen Ausdauersport außerhalb der Wälder zu betreiben“, äußert sich Martin Röhrs.

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