Welzheim/Kaisersbach 7 Tage 17 Einsätze - anstrengende Woche für die Feuerwehr

Die Feuerwehr in Kaisersbach befreit die Straße von einem umgestürzten Baum. Foto: Feuerwehr Kaisersbach

Welzheim/Kaisersbach. Die Kaisersbacher Feuerwehr hatte mit zwölf Einsätzen an zwei Tagen am vergangenen Wochenende(12./13. Januar)  alle Hände voll zu tun. Auch bei der Welzheimer Wehr war die vergangene Woche (7.-13. Januar) eine anstrengende. 

Die Feuerwehr Kaisersbach wurde am Wochenende vom 12./13. Januar 2019 innerhalb von 48 Stunden zu zwölf Einsätzen gerufen. Begonnen hat dies am Samstagabend mit dem ersten Einsatz im Jahr um 19.24 Uhr mit dem Einsatzstichwort: Baum über Straße. Der Baum wurde zersägt und die Straße um 20.02 Uhr wieder freigegeben. Ein Fahrzeug mit neun Mann war im Einsatz.

Um 23.33 Uhr musste dann die Landstraße Richtung Schadberg an der Hellershof-Kreuzung gesperrt werden. Hier war ein Fahrzeug mit zwei Mann im Einsatz. In der Nacht folgten ab 0.15 Uhr acht weitere Einsätze mit dem Einsatzstichwort „Baum über Straße“. Durch den vielen Schnee auf den Bäumen und den darauf folgenden Regen am späten Abend, wurden die Bäume so schwer, dass diese brachen. Wegen der Witterungsbedingungen hat die Feuerwehr ihr Löschfahrzeug mit Schneeketten ausgestattet, um überall problemlos durchzukommen. Drei Fahrzeuge mit 16 Mann waren bis 4 Uhr im Einsatz.

Am Sonntagnachmittag war noch die Drehleiter aus Welzheim auf mehreren Straßen um Kaisersbach unterwegs. Die Feuerwehrleute sägten abgebrochene Äste ab, die herabzufallen drohten. Damit waren die Bäume erledigt. Aber es ging weiter: Um 20.43 Uhr am Sonntagabend kam die Alarmierung mit Einsatzstichwort: Wassereinbruch. Im Wiesenweg in Kaisersbach war eine Zisterne übergelaufen und das Wasser drohte, in den Keller zu fließen. Drei Fahrzeuge mit 18 Mann waren im Einsatz, um das Wasser umzupumpen.

„Das Jahr startete für die Feuerwehr Kaisersbach sehr einsatzreich. Alle Kameraden sind gesund zu ihren Familien zurückgekehrt“, so Schriftführer Tobias Michalsky. Das ist das Wichtigste.

Fünf Einsätze in Welzheim

Angefangen hat es am 6. Januar mit einer Brandmeldeanlage in der Hutt-Keller-Straße, dann am Dienstag war bei einem Lkw an der Umgehungsstraße ein Hydraulikschlauch gerissen und einige Liter Öl liefen aus und verunreinigten die Verkehrsflächen. Von der Feuerwehr konnten noch rund zehn Liter aufgefangen werden, der Rest wurde mit Ölbindemittel abgestreut.

Am 11. Januar unterstützten die Feuerwehrleute den Rettungsdienst beim Pfefferspray-Einsatz im Limes-Gymnasium. Übrigens mit 14 Einsatzkräften, nicht mit vier, wie ursprünglich von der Polizei mitgeteilt.

Am Samstag hatte die Welzheimer Wehr um 18 Uhr einen Einsatz in der Laufenmühle, dort hat die automatische Brandmeldeanlage ausgelöst. Vor Ort wurde aber zum Glück nur Küchenrauch festgestellt, niemand war etwas passiert. Die Wohnung wurde gelüftet und die Brandmeldeanlage zurückgestellt.

Einsatz im Schnee

Dann noch mal am Samstag wurde die Feuerwehr um 22.30 Uhr von der Polizei zur Landesstraße von Welzheim nach Gschwend alarmiert. Im Wald zwischen Windrad und Schadberg waren mehrere Bäume aufgrund der Schneelast umgestürzt und quer über der Straße liegengeblieben. „In Abstimmung mit der Polizei haben wir entschieden, dass es nun in der Nacht zu gefährlich ist, die Bäume zu entfernen“, teilte Kommandant Andreas Schneider mit.

Vor allem war offensichtlich, dass weitere Bäume noch in der Nacht umstürzten. So haben die Feuerwehrleute die Landesstraße mit ihren Fahrzeugen gesperrt und die Straßenmeisterei verständigt, um die Straße mit Schildern abzusperren. Sobald die Straßenmeisterei eingetroffen war, konnten die Sperrungsschilder aufgebaut werden. Die Straße war voll gesperrt.

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