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Welzheim Schnelles Internet kommt schneller

Breitbandversorgung in Welzheim. Foto: Deutsche Telekom

Welzheim. Eine gute Nachricht für die Nutzer des Internets in der Welzheimer Kernstadt und einigen Stadtteilen. Die Telekom will ihren Worten nun Taten folgen lassen und die Internetleitungen ausbauen, und zwar früher als zunächst geplant.

Noch im alten Jahr hat die Deutsche Telekom AG bei einem Gespräch im Rathaus die positive Nachricht überbracht. Wolfgang Fahrian, Regio-Manager Infrastrukturvertrieb informierte darüber, dass die eigenwirtschaftlichen Ausbauaktivitäten der Telekom mit schnellem Internet in Welzheim um ein Jahr vorgezogen werden.

Ausbaugebiet umfasst etwa 4100 Haushalte

Nahezu alle Haushalte der Wohngebiete in Welzheim Stadt sowie der Teilorte Aichstrut, Breitenfürst, Eselshalden mit Taubenhof, Vorderhundsberg, Langenberg und Lettenstich werden bereits im Jahr 2017 von der Telekom mit FTTC (fiber to the curb, zu Deutsch „Glasfaser bis an die Bordsteinkante“) aufgerüstet, nicht erst wie bisher in Aussicht gestellt im Jahr 2018. Das Ausbaugebiet umfasst etwa 4100 Haushalte. Der innerstädtische Versorgungsbereich wird in einem weiteren Projekt etwas später ebenfalls aufgerüstet.

Bei dieser Ausbauart werden Glasfaserleitungen bis zu den Telekom-Kabelverzweigern verlegt, was die Bandbreite auch in den Kupferleitungen von dort bis in die Häuser deutlich erhöht. Darüber hinaus wird in der Elektronik des Kabelverzweigers selbst mittels der sogenannten Vectoring-Technologie die Datenrate erhöht. Hierdurch sind dann Bandbreiten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde im Download möglich, im Upload bis zu 40 MBit/s.

Gemeinde Alfdorf hat Konzeption in Auftrag gegeben

Anfang des Jahres 2017 wollen die Deutsche Telekom und die Stadt Welzheim detailliert über die Ausbaupläne informieren, hat die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung angekündigt.

Die Gemeinde Alfdorf hat noch im alten Jahr die Firma tkt teleconsult Kommunikationstechnik GmbH Backnang beauftragt, für die Kommune eine Breitbandkonzeption zu erarbeiten. Die Gesamtkosten sind mit rund 40 000 Euro kalkuliert. Bereits in den vergangenen Jahren hat die Gemeinde bei Bauarbeiten des Energieversorgers EnBW Leerrohe für eine künftige Breitbandversorgung mit verlegen lassen. Der Förderantrag beim Bund dafür wurde bereits bewilligt. Eine Förderung von 100 Prozent ist vorgesehen.

Verbesserung der Breitbandversorgung auch in Kaisersbach beabsichtigt

Die Fachfirma wird zunächst den Ist-Zustand in der Kommune ermitteln. Darauf folgt eine Analyse der Ausgangssituation einschließlich eines Markterkundungsverfahrens. Notwendig ist eine Abstimmung der Versorgungslücken, Versorgungsmöglichkeiten und Ausbaugebiete. Mit dem Betreiber soll dann ein Wirtschaftlichkeitsmodell zusammengestellt werden. In dem darauf folgenden Abschlussbericht ist ein Zeitplan enthalten.

Auch die Gemeinde Kaisersbach beabsichtigt, die derzeitige Breitbandversorgung auf ihrer Gemarkung zu verbessern. Um zukünftige Ausbau- und Fördermaßnahmen planen zu können, werden Informationen von den Netzbetreibern über die von ihnen angebotene - und/oder den in Zukunft geplanten Ausbau von - Breitbandversorgung benötigt. Das entsprechende Markterkundungsverfahren wird auf dem zentralen Online-Portal des Bundes eingestellt und durchgeführt.

@Nähere Informationen dazu gibt es auf der Homepage der Gemeinde.

Mehrere Faktoren werden berücksichtigt

Die Entscheidung für den Ausbau der Breitbandinfrastruktur wird von verschiedenen Faktoren bestimmt.

In der Regel ist die Frage jedoch längst nicht mehr „ob“ ausgebaut wird, sondern nur noch „wie“ der Ausbau realisiert werden kann.

Die Planung umfasst alle Bereiche: von der individuellen Ausgangslage (aktuelle Breitbandversorgung, verfügbare Infrastrukturen, Bedarf) über die am besten geeignete Technologie und mögliche Finanzierungsformen bis hin zum geeigneten Geschäfts- und Trägermodell für Netzausbau und -betrieb.

Wichtig ist eine genaue Kenntnis des eigentlichen Ausbaubedarfs. Dazu werden in der Regel Umfragen durchgeführt, mit denen sowohl die technischen als auch die räumlichen Bedarfe der potenziellen Kunden identifiziert werden.

Mit dem anschließenden Markterkundungs- und Interessenbekundungsverfahren werden weitere Planungs- und Entscheidungshilfen geschaffen (Quelle: http://www.zukunft-breitband.de).

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