Welzheim Stadtpark-Bouler spielen sich ins Landesfinale

Stadtpark-Bouler Welzheim qualifizieren sich für das Landesfinale Foto: Gaby Schneider

Welzheim.
Wenn Fußballfans im Stadion ihre Gesänge von sich geben und „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“ skandieren, so bedeutet dies, dass ihre Mannschaft zum DFB-Pokal-Finale nach Berlin fahren darf.

Etwas Ähnliches ist, wie bereits im vergangenen Jahr auch diesmal der ersten Mannschaft der SB Welzheim um Spielertrainer Sebastian Keller gelungen – nur eben im Boule. Für die Sportler geht es aber nicht nach Berlin, sondern nach Rastatt zum Landesfinale.

Welzheimer siegen deutlich

Die Grundlage dafür wurde am Sonntag auf dem heimischen Bouleplatz der Stadtparkbouler bei heftigem Schneetreiben und Temperaturen um den Gefrierpunkt beim Viertelfinale gegen die Boulespieler aus Oberhausen bei Heidelberg gelegt.

Bereits nach den ersten sechs Begegnungen im Tête-à-tête (Mann gegen Mann und Frau gegen Frau) konnten sich die Welzheimer/innen mit Siegen von Elena Betz, Alfred Strehle, Cellal Arbay, Sebastian Keller, Thomas Klein deutlich mit 10:2 absetzen. Lediglich Ralf Heinrich konnte seine klare 11:4-Führung am Ende nicht nach Hause spielen. Daran änderte auch die Einwechslung von Joachim Göhringer nichts, der beim Spielstand von 11:12 den drohenden Spielverlust nicht verhindern konnte.

So spannend, dass die Zuschauer die Kälte vergessen

Bei den darauffolgenden Doubletten (zwei gegen zwei) konnte die erste Doublette aufgrund einer guten Tagesform von Alfred Strehle und Ralf Heinrich einen 13:1 Sieg einfahren. Damit stand es bereits 13:2 für Welzheim. Von den beiden noch ausstehenden Doubletten musste also noch eine gewonnen werden, um in die Pokalfinalrunde einzuziehen. Dies gelang Cellal Arbay und Manfred Buhl aber nicht.

In der dritten Doublette (Mixed) ging es dann dermaßen spannend zu, dass die Zuschauer die Kälte kaum noch wahrnahmen. Beim Spielstand von 12 zu 12 verlegte der Gegner mit seiner letzten Kugel die Sau (Zielkugel) zu seinen Gunsten. Sebastian Keller, der mit seiner Partnerin Elena Betz noch zwei Kugeln zur Verfügung hatte, musste eine davon gegen den Spielverlust besser an die Sau legen als sein Gegner.

Mit einem sehenswerten Wurf gelang es ihm, die Sau aus einem Pulk von gegnerischen Kugeln herauszuholen. Dass die Sau dann nur wenige Zentimeter neben seiner Spielkugel zum Liegen kam, war kaum zu glauben. Diese sehenswerte Kugel bedeutete den Sieg für Welzheim. Die Boule-Spieler/innen aus Oberhausen traten dann nicht mehr zu den beiden Tripletten an. Denn zu diesem Zeitpunkt hatten sie die Begegnung bereits verloren.


Für die Welzheimer Stadtparkbouler spielten: Elena Betz, Sebastian Keller, Thomas Klein, Cellal Arbay, Ralf Heinrich, Manfred Buhl, Joachim Göhringer und Alfred Strehle.

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