Wilhelma Stuttgart Giraffe stirbt mit 15 Jahren an Krebs

Netzgiraffe Kiburi im April 2017. Foto: Wilhelma Stuttgart (Archiv)

Stuttgart. In der Nacht zum Mittwoch (08.05.) ist in der Wilhelma überraschend eine Giraffenkuh gestorben. Wie der Stuttgarter Zoo am Donnerstag bekanntgab, erlag das Tier mit dem Namen "Kiburi" offenbar einem äußerlich nicht erkennbaren Krebsleiden.

Anzeichen für eine Erkranung hatte es der Wilhelma nach erst am Montag gegeben. "Wildtiere wissen ihre Leiden zu verstecken, weil sie in der Natur sonst zur Beute von Raubtieren würden", erklärt Wilhelma Direktor Dr. Thomas Kölplin. Nur zwei Tage später starb das Tier.

Kiburi wurde 15 Jahre alt. In freier Wildbahn können Giraffen bis zu 35 Jahre alt werden. Die Giraffenkuh war im Mai 2006 nach Stuttgart geholt wurden, um mit ihre eine neue Zuchtgruppe von Netzgiraffen auszubauen. Die Wilhelma beteiligt sich am Erhaltungszuchtprogramm der europäischen Zoos (EEP) für Giraffen. Viermal bekam Kiburi Nachwuchs, der später in unterschiedliche Zoos vermittelt wurde.

In der Wilhelma gibt es aktuell noch einen 19 Jahre alten Giraffenbullen und eine sechsjährige Giraffenkuh. Die Wilhelma sucht nun beim Zuchtkoordinator nach einer sinnvollen Nachfolgerin.
 

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