Winnenden Der Eispark in Winnenden ist eröffnet

Mohammad Darwiche beim Aufguss, im Hintergrund testen die Azubis Rubén Arrea Barrio, Thomas Kubina und Alessa Tschickart das Eis. Foto: Büttner / ZVW

Winnenden. Eine Nacht mit Temperaturen unter null hat gereicht, dass das Schicht für Schicht aufgebaute Eis hält und der Eispark für die Schlittschuhläufer freigegeben werden konnte. Die milden Temperaturen vergangener Woche hatten den geplanten Eröffnungstermin am Freitag vereitelt.

Mohammad Darwiche ist als einer von drei Eismeistern aktiv im Wunnebad. An kühlen Tagen nimmt er alle 15 bis 30 Minuten den dicken, langen Schlauch und spritzt Wasser auf die 1000 Quadratmeter große Fläche unter freiem Himmel. Nachts friert das Wasser an, dann kann wieder die mehrere Hundert Kilo schwere Eismaschine darüberfahren und die Fläche glatt hobeln. Die Wasserschicht, die Darwiche pro Sprühgang aufbringt, ist etwa sieben Zentimeter hoch. „In Eishallen reichen vier Zentimeter“, weiß er.

Auf der anderen Hälfte laufen die Auszubildenden zum Fachangestellten Bäderbetriebe, Rubén Arrea Barrio, Thomas Kubina und Alessa Tschickart, Probe. Die Schlittschuhe klingen hohl auf dem noch zu dünnen Eis am vergangenen Donnerstag. Die Fläche ist auch noch sichtbar wässrig-durchsichtig, nicht weiß und fest. Aber für die drei langt’s gerade so, um sich ein bisschen warmzulaufen. Rubén, der Spanier aus der Partnerstadt, bleibt dabei: Schlittschuhe sind nicht seine bevorzugten Sportgeräte, er stützt sich auf einem Pinguin für Kinder ab, als wär’s ein Rollator. Thomas dagegen wird schnell wagemutig, dreht sich - und landet auch mal unter Gelächter seiner Mitazubis auf dem Popo.

Ist es zu warm, wirkt das Wasser wie eine gefährliche Bremse

Aber am Montagmorgen war es so weit: Mohammad Darwiche hat sein Okay gegeben, das Eis ist fest genug, ab 10 Uhr konnten Kinder und Jugendliche in ihren Herbstferien die Kufenschuhe anziehen und über die glatte Fläche gleiten. Die Bäderleiterin Kerstin Fuchs schränkt ein: „Wenn es zu warm wird, schließen wir.“ Wasser auf dem Eis wirke wie eine Bremse und das sei dann für die Besucher zu gefährlich.

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